Banken-Times SPEZIAL Sonderausgabe BAIT

Liebe Leserinnen und Leser,

„Es ist vollbracht“ könnte der Titel unserer BTS-Sonderausgabe lauten! Binnen zehn Tagen hat die Deutsche Bankenaufsicht mit der Veröffentlichung der neuen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und der dazu gehörenden Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT) eine neue Dynamik in der Kreditwirtschaft aufgezwungen. „Endlich!“, sagen einige; „Muss das sein?!“, fragen sich andere.

Die Frage lautet jedoch nicht, ob alle Banken von den neu in die Welt gesetzten BAIT betroffen sind (Stichwort doppelte Proportionalität), sondern in welcher Tiefe und mit welcher Dringlichkeit. Die gute Nachricht ist, die sog. Doppelte Proportionalität bleibt gewahrt, wie von der Kreditwirtschaft im Konsultationsprozess gefordert. Die nicht schlechte, aber dringende Nachricht: Es ist keine Übergangsphase vorgesehen, da die BAIT nur eine Klarstellung der bisher schon gültigen Regelungen beinhalten.

Diese Dringlichkeit haben wir auch für uns verstanden und deswegen die ersten Analysen aus der (Prüfungs-)Praxis in dieser BAIT-Sonderausgabe für Sie aktuell vorbereitet. Diese Erkenntnisse wurden letzte Woche auf unseren 10. Hamburger Bankenaufsichts-Tagen bereits thematisiert und mit Aussagen wie „Risikobewertung bei Softwarebezug ist das Gleiche wie Risikoanalyse bei Auslagerung begleitet (Dr. Jens Gampe – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht).

Die Umsetzungsdringlichkeit und die Bedeutung für den Alltag in den Banken möchten wir in dieser Ausgabe mit drei exklusiven Exposés aus der (Prüfungs-)Praxis und einer kurzen Kommentierung der BAIT verdeutlichen:

  • In seinem Beitrag Aktuelle Entwicklungen und Inhalte der BAIT geht Herr Henning Riediger (Bundesbankprüfer) auf die Bedeutung der neuen MaRisk ein und analysiert die Anforderungen der BAIT in diesem Kontext.
  • Herr Mike Bona-Stecki (IT-Revisor) erwartet in seinem Beitrag Stellung des Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) sehr deutliche Auswirkungen der BAIT auf die Informationssicherheitsorganisation und sieht den ISB eindeutig in der 2nd LOD positioniert.
  • Herr Prof. Ralf Kühn (Wirtschaftsprüfer) verdeutlicht in seinem Beitrag Prüfung von Softwarebezügen im Licht der neuen MaRisk und BAIT, dass es bei diesem (eher unerwarteten) Schwerpunkt der BAIT insbesondere darum geht, die Risiken aus der Einbindung von Lieferanten in die eigene unternehmerische Tätigkeit, in die eigenen Prozesse und Wertschöpfungsketten angemessen zu steuern.
  • In der kurzen Kommentierung der BAIT finden Sie die markierten Änderungen im Vergleich zum Entwurf vom 14.06.2017 und Denkanstöße für den weiteren Fachaustausch.

Es lohnt sich also! Und natürlich können Sie auch davon ausgehen, dass wir bereits diese Anforderungen in unsere Angebote einfließen haben lassen, auch bereits bei allen betroffenen Seminaren bis Jahresende und in 2018.

Herzliche Grüße und viel Spaß bei der Lektüre der Banken-Times SPEZIAL-Sonderausgabe BAIT

Ihr Dr. Jaime Uribe, Geschäftsführer FCH Personal GmbH und Bereichsleiter Personal und IT, Finanz Colloquium Heidelberg

BERATUNGSTIPPS

Inventarisierung und Prüfung von IT-Auslagerungen

Fit für die BaIT und die Sonderprüfung-IT

Quick Check Auslagerungsmanagement nach MaRisk 6.0 & BAIT

Beitragsnummer: 31155


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