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BankPraktiker

BankPraktiker ist die monatliche Fachzeitschrift aus dem Finanz Colloquium Heidelberg für Fach- und Führungskräfte aller Institutsgruppen der Kreditwirtschaft. BankPraktiker informiert die Leser monatlich kompakt und lösungsorientiert mit praxisorientierten Beiträgen über die wichtigen Entwicklungen im Aktiv- und Passivgeschäft sowie zu Personal- und bereichsübergreifenden Themen aus der Kredit- und Finanzdienstleistungsbranche. Im Infoteil halten Personalia und Bücher die Leser auf dem Laufenden.

Unsere Beiträge aus dem Inhaltsverzeichnis

MREL – Bail-in-fähige Verbindlichkeiten und Banksteuerung

Die europäische Banken-Abwicklungsrichtlinie zwingt die Institute, ein Mindestmaß an Bail-in-fähigen Instrumenten vorzuhalten. Aus Sicht der Refinanzierungs- und Liquiditätssteuerung sind MREL-fähige Instrumente zunächst eine Liquiditätsquelle. Ihr Charakter macht sie aber sehr teuer. Die vollständige Integration in das Bilanzstrukturmanagement und eine adäquate Strategie können die Nebeneffekte auf die Wettbewerbsfähigkeit limitieren.

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Ableitung einer konsistenten Risikoanalyse

Kreditinstitute müssen kosteneffizient und prozessoptimiert wirtschaften, um am Markt bestehen zu können. Eine Stellschraube zur Hebung dieses Potentials ist die Auslagerung von Aktivitäten und Prozessen an externe Dienstleister bzw. im Fall von Tochterunternehmen an das Mutterinstitut. Wenn diese Dienstleister „mit der Wahrnehmung solcher Aktivitäten und Prozesse im Zusammenhang mit der Durchführung von Bankgeschäften, Finanzdienstleistungen oder sonstigen institutstypischen Dienstleistungen beauftragt“ werden, steht zunächst die Frage nach dem Risiko einer solchen Auslagerung und dessen effektiver Steuerung im Raum.

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Der Realkredit – Ein Produkt zur Eigenkapitalschonung

Der Realkredit geht bereits auf Friedrich den Großen zurück, der 1769 eine entsprechende Kabinettsorder erließ. Seit dieser Zeit entwickelte sich der Realkredit permanent zu einem sehr sicheren Finanzierungsinstrument weiter.

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Meldewesen-Daten und deren Qualität

Meldewesen-Daten und die damit verbundene Datenqualität gewinnen im Rahmen des SSM signifikant an Bedeutung. Damit verbundene Mängel können zu direkten Auswirkungen auf den SREP führen. Umso wichtiger wird der Aufbau eines wirksamen internen Kontrollsystems zur Sicherstellung der Datenqualität.

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Synergien im Beauftragtenwesen

Bedingt durch die Vielzahl regulatorischer Vorschriften nimmt die Anzahl der Beauftragten und deren Aufgaben in Banken stetig zu. Durch eine möglichst vollständige Prozesstransparenz können Banken Doppelarbeiten vermeiden, Synergien bei der Erstellung von Risikoanalysen und Kontrollhandlungsplanungen nutzen und Informationen zur Prozessoptimierung und Kosteneinsparung gewinnen.

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Zielgerichtetes Prozessmanagement in der Risikosteuerung

Es handelt sich scheinbar um kein neues Thema – und doch ist es nach wie vor ein Schwerpunkt oft zeit- und kostenintensiver Projekte, eine häufige Schwachstelle vieler Institute sowie Gegenstand schwerwiegender Feststellungen in bankenaufsichtsrechtlichen Prüfungen: Das Prozessmanagement. Dabei kommt einer angemessenen Gestaltung der Prozesslandkarte und einer transparenten und effektiven Prozessgestaltung besondere Bedeutung zu. Neben klassischen betriebswirtschaftlichen Argumenten sind diese Aufgaben unverzichtbare Grundlage einer angemessenen Risikosteuerung.

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Editorial

Die aktuelle und künftige Regulatorik hat mitunter erheblichen Einfluss auf die Organisation, die Geschäftsmodelle und die Wettbewerbsfähigkeit der Kreditinstitute. Zusammen mit der stetig zunehmenden Komplexität der regulatorischen Anforderungen steigen auch der Informationsbedarf sowie die Ansprüche an das Berichtswesen, da dieses steuerungsrelevante Informationen zur Entscheidungsunterstützung bereitstellen soll. Das Berichtswesen muss daher das sich immer schneller ändernde regulatorische Umfeld objektiv und auf die Zukunft gerichtet abbilden. Diese Aufgabe obliegt insbesondere der Compliance-Funktion. In den Kreditinstituten hat sich – u. a. aufgrund der MaRisk und MaComp – ein Berichtswesen durch die Compliance- Funktion etabliert, das oftmals von zwei Problematiken betroffen ist. In der Regel sind nur die aufsichtsrechtlich geforderten Mindestberichtsbestandteile enthalten. Zudem besteht in der Praxis eine fortwährende Unsicherheit über die Struktur, die Form, die Inhalte und den Umfang der Berichte. Dies führt u. a. dazu, dass steuerungsrelevante Informationen nicht an zentraler Stelle, zu viel Text enthaltend und nicht ausgewogen genug dargestellt werden. Dadurch kann es zu einem ungünstigen Verhältnis von für die Geschäftsleitung (als Berichtsempfänger) steuerungsrelevanten und nicht steuerungsrelevanten Informationen kommen: Eine Ausrichtung an den aufsichtsrechtlich geforderten Mindestberichtsbestandteilen kann zu kurzsichtig sein und zu umfangreiche oder zu schlecht strukturierte Informationen können die Geschäftsleitung dazu verleiten, diese nicht angemessen einzuschätzen und nicht die bestmöglichen Entscheidungen, mitunter sogar Fehlentscheidungen, zu treffen. Hier kann die Compliance- Funktion ansetzen und über die aufsichtsrechtlichen Mindestberichtsbestandteile hinausgehend auch einen Mehrwert schaffen. Wie kann die Compliance- Funktion dies in der Praxis umsetzen? Grundlage für die Berichte sollte immer der empfängerorientierte Informationsbedarf sein, d. h. zunächst sind die steuerungsrelevanten Informationen zu ermitteln. Die Berichtsinhalte sollten sich dann auf diese konzentrieren.

Hierbei kann eine zusammenfassende Übersicht anhand eines so genannten „Compliance- Cockpits“, in dem sämtliche steuerungsrelevanten Informationen auf einen Blick erkennbar sind, unterstützt durch geeignete visuelle Darstellungen von Nutzen sein. Tabellen, Grafiken und grafische Komponenten (z. B. farbige Richtungspfeile, Ampelsystematik, Heat Map) erleichtern die schnelle und intuitive Informationsaufnahme durch die Berichtsempfänger. Detailliertere und ergänzende

Informationen finden sich dann in den nachfolgenden Berichtsabschnitten. Die Berichte sollten nicht nur vergangenheits- oder gegenwartsbezogene Informationen umfassen, sondern sich verstärkt auf zukunftsorientierte Informationen fokussieren. Meine Empfehlung: Betrachten Sie das Berichtswesen nicht als aufsichtsrechtlich geforderte Pflicht, sondern als Möglichkeit, um regulatorische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Organisation und das Geschäftsmodell frühzeitig Einschätzen und entsprechend reagieren zu können.

Freundliche Grüße und viel Spaß beim Lesen

Ihr Daniel Emeneth, Compliance, Degussa Bank AG

Alle Beiträge

Synergien im Beauftragtenwesen

/
Christian Maull, Datenschutzbeauftragter, Compliance, TeamBank AG

Schon wieder eine Änderung der gesetzlichen Vorgaben (verpasst?)!

/
Mario Pries, Wirtschaftsprüfer, AWADO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

IDW ERS BFA 7 Paradigmenwechsel bei Pauschalwertberichtigungen

/
Prof. Dr. Wolfgang Portisch, Leiter Bereich Bank- und Finanzmanagement an der Hochschule Emden/Leer. Dr. Andreas Winkler, Stellvertretender Leiter Finanzen, Sparda-Bank West eG, Düsseldorf.

Meldewesendaten als wesentliche Bemessungsgrundlage für den SREP

/
Sonja, Olivier, Spezialistenteam Aufsichtsrecht/Meldewesen, AWADO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Die „kritische Grundhaltung“

/
Katja Hampe, Fachreferentin der Geschäftsführung, Wirtschaftsprüferin, AWADO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Einsatz von Risikoanalysen in Kreditinstituten

/
Jörg Schmitz, Sourcing Manager, Betriebsorganisation, KfW-IPEX Bank

Ableitung einer konsistenten Risikoanalyse

/
Jörg Schmitz, Sourcing Manager, Betriebsorganisation, KfW-IPEX Bank

Auslagerungsmanagement - von der Pflicht zur Kür

/
Heiko Günther, Auslagerungsbeauftragter, Bank für Sozialwirtschaft

Aktiv gemanagte Fonds vs. ETFs

/
Tom Arndt, Analyst HR Performance & Reward, HSBC Deutschland

Die Modernisierung der Vermögensverwaltung

/
Karsten Tripp, Managing Director Private Banking, HSBC Deutschland

Digitalisierung als neuer Kondratieff-Zyklus?

/
Dr. Patrick Peters, Mönchengladbach

Die Investment Strategie im Family Office

/
Peter Brock, Family Office Consultant

Unser Herausgebergremium besteht aus folgenden Mitgliedern

  • Christian Denk

    Abteilungsleiter Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank

  • Prof. Dr. Jürgen Ellenberger

    Vorsitzender Richter am BGH, Bankrechtssenat, und Vizepräsident des Bundesgerichtshofs

  • Dr. Peter Hanker

    Vorstandssprecher, Volksbank Mittelhessen eG

  • Prof. Dr. Svend Reuse

    Mitglied des Vorstands, Kreissparkasse Düsseldorf

  • Wolfgang Hartmann

    Vorstandsvorsitzender des Instituts für Risikomanagement und Regulierung, ehem. Mitglied des Vorstands und CRO, Commerzbank AG

  • Prof. Dr. Thomas A. Lange

    Vorsitzender des Vorstandes, National-Bank AG

  • Sabine Lautenschläger

    Mitglied des Direktoriums, Europäische Zentralbank, Frankfurt/M.

  • Dr. Peter Lutz

    Abteilungspräsident Bankenaufsicht, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

  • Dr. Hans Richter

    Oberstaatsanwalt, Leiter der Abteilung Bank-, Börsen- und Insolvenzstrafrecht a. D., Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafrecht, Stuttgart

  • Karl Matthäus Schmidt

    Vorstandssprecher, Quirin Privatbank AG

  • Prof. Dr. Maximilian Werkmüller

    Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finance und Family Office Management an der Allensbach Hochschule

Unser Fachbeirat besteht aus folgenden Mitgliedern

  • Thomas Maurer

    Leiter Interne Revision, Münchner Bank eG

  • Carmen Neumayer

    Managing Partner, Neumayer Ethics Council

  • Elmar Scholz

    Chief Compliance Officer, Abteilungsdirektor Compliance / Marktservice, Sparkasse am Niederrhein

  • Anja Steinmeyer

    Leiterin Handelskontrolle, HSH Nordbank AG

  • Christoph Wengler

    Mitglied der Geschäftsleitung, Politik, Europa und internationale Beziehungen, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

  • Prof. Dr. Stefan Zeranski

    ehem. Leiter Treasury, Kölner Bank eG

  • Dirk Beule

    Rechtsanwalt, Syndikus Rechtsabteilung, HSBC Trinkaus, Düsseldorf

  • Markus Dauber

    Vorstandsvorsitzender, Volksbank Ortenau eG

  • Markus Dokter

    Bereichsleiter Finanzen, Volksbank Mittelhessen eG

  • Volker Fentz

    Ressortleiter Individualkunden, VR Bank Untertaunus eG

  • Dr. Karsten Füser

    Partner, EMEIA Financial Services, Ernst & Young GmbH

  • Frank Günther

    Senior Consultant und Kreditspezialist, FCH Consult GmbH

  • Prof. Dr. Stefan Janßen

    Jade Hochschule Wilhelmshaven, Fachbereich Wirtschaft, vormals Prüfungsleiter bei der Bundesbank

  • Dr. Ralf Hannemann

    Direktor, Bereichsleiter Bankenaufsicht, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB

  • Ralf Josten

    LL.M. oec., Rechtsanwalt, Chefjustitiar & Direktor, LL.M., Zentralbereich Kommunen Recht, Kreissparkasse Köln

  • Dr. Marco Kern

    Vorstandsvorsitzender, VR Bank Südliche Weinstraße eG

  • Dr. Jörg Lauer

    Ehem. Rechtsanwalt, langjährige Immobiliengeschäftsverantwortung im Landesbankbereich

  • Dr. Tanja Leicht

    Leiterin Organisationsentwicklung und Projektmanagement, VR Bank Südpfalz eG

  • Dirk Lötters

    Bundesbankdirektor, Leiter Bankgeschäftliche Prüfungen Deutsche Bundesbank

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