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BankPraktiker

BankPraktiker ist die monatliche Fachzeitschrift aus dem Finanz Colloquium Heidelberg für Fach- und Führungskräfte aller Institutsgruppen der Kreditwirtschaft. BankPraktiker informiert die Leser monatlich kompakt und lösungsorientiert mit praxisorientierten Beiträgen über die wichtigen Entwicklungen im Aktiv- und Passivgeschäft sowie zu Personal- und bereichsübergreifenden Themen aus der Kredit- und Finanzdienstleistungsbranche. Im Infoteil halten Personalia und Bücher die Leser auf dem Laufenden.

Unsere Beiträge aus dem Inhaltsverzeichnis

Warum sich Zinsfristentransformation weiter lohnt

Die Erwirtschaftung von Ergebnissen aus Fristentransformation ist für Kreditinstitute derzeit enorm wichtig, um ein kontinuierlich fallendes Durchschnittszinsniveau im Aktivgeschäft auszugleichen. Die mögliche Ertragsgenerierung konkurriert in Teilen mit aufsichtlichen Anforderungen. Aufgezeigt wird, dass eine klare Zinsbuchstrategie stabile Erlöse aus Fristentransformation gewährleisten kann. Dabei ist auch die Rolle des Eigenkapitals als Refinanzierungsinstrument zu betrachten..

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In Zwei-Wochen-Sprints zum strategischen Schlüsselprodukt

Digitalisierung, veränderte Nutzergewohnheiten, Anforderungen durch PSD2 und die Einbindung in eine internationale Bankengruppe – vier bedeutende Themen, die bei der Entwicklung der neuen Banking-App der TARGOBANK eine große Rolle gespielt haben. Als agiles Projekt initiiert, ist innerhalb eines Jahres eine komplette Neuentwicklung geglückt, die in der Omnikanal-Strategie des Instituts eine Schlüsselrolle spielt..

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Neuer EBA-Richtlinienentwurf zur Kreditvergabe und -überwachung (EBA/CP/2019/04)

Vor dem Hintergrund hoher NPL-Portfolien in der EU beauftragte der Europäische Rat die European Banking Authority (EBA) im Rahmen des Aktionsplanes (Juli 2017) neben den Leitlinien zu „Non Performing Loans“ auch Leitlinien für die Kreditvergabe und Monitoring zu erarbeiten. Die EBA stellte am 19.06.2019 das Papier „Draft Guidelines on loan origination and monitoring“ zur Konsultation (Frist 30.09.2019). Die Veröffentlichung ist zum 30.06.2020 vorgesehen.

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Kritische Würdigung des Zinsrisiko-Rundschreibens 06/2019

Das Zinsrisiko-Rundschreiben 06/2019 setzt die Anforderungen der EBA/GL/2018/02 in deutsches Recht um. Erstmals werden neben den bereits bekannten Zinsszenarien +/– 200 BP weitere vier Zinsszenarien eingeführt. Doch führen diese im Kontext des neuen Frühwarnindikators zu weitergehenden Handlungsimpulsen? Der vorliegende Beitrag beantwortet diese Fragen auf Basis empirischer Analysen.

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Vertriebsstrategien bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen

Drei Elemente dienen im Wesentlichen der Banksteuerung im Kreditgeschäft: Die Vertriebsstrategie, die Vertriebssteuerung mit dem Vertriebscontrolling und die Portfoliosteuerung. Nach den Beiträgen zum Vertriebscontrolling (BankPraktiker 2016 S. 452) und zur Portfolio-Analyse (ForderungsPraktiker 2017 S. 232) werden nun Aufbau und Inhalt einer Vertriebsstrategie dargestellt.

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Editorial

Die aktuelle und künftige Regulatorik hat mitunter erheblichen Einfluss auf die Organisation, die Geschäftsmodelle und die Wettbewerbsfähigkeit der Kreditinstitute. Zusammen mit der stetig zunehmenden Komplexität der regulatorischen Anforderungen steigen auch der Informationsbedarf sowie die Ansprüche an das Berichtswesen, da dieses steuerungsrelevante Informationen zur Entscheidungsunterstützung bereitstellen soll. Das Berichtswesen muss daher das sich immer schneller ändernde regulatorische Umfeld objektiv und auf die Zukunft gerichtet abbilden. Diese Aufgabe obliegt insbesondere der Compliance-Funktion. In den Kreditinstituten hat sich – u. a. aufgrund der MaRisk und MaComp – ein Berichtswesen durch die Compliance- Funktion etabliert, das oftmals von zwei Problematiken betroffen ist. In der Regel sind nur die aufsichtsrechtlich geforderten Mindestberichtsbestandteile enthalten. Zudem besteht in der Praxis eine fortwährende Unsicherheit über die Struktur, die Form, die Inhalte und den Umfang der Berichte. Dies führt u. a. dazu, dass steuerungsrelevante Informationen nicht an zentraler Stelle, zu viel Text enthaltend und nicht ausgewogen genug dargestellt werden. Dadurch kann es zu einem ungünstigen Verhältnis von für die Geschäftsleitung (als Berichtsempfänger) steuerungsrelevanten und nicht steuerungsrelevanten Informationen kommen: Eine Ausrichtung an den aufsichtsrechtlich geforderten Mindestberichtsbestandteilen kann zu kurzsichtig sein und zu umfangreiche oder zu schlecht strukturierte Informationen können die Geschäftsleitung dazu verleiten, diese nicht angemessen einzuschätzen und nicht die bestmöglichen Entscheidungen, mitunter sogar Fehlentscheidungen, zu treffen. Hier kann die Compliance- Funktion ansetzen und über die aufsichtsrechtlichen Mindestberichtsbestandteile hinausgehend auch einen Mehrwert schaffen. Wie kann die Compliance- Funktion dies in der Praxis umsetzen? Grundlage für die Berichte sollte immer der empfängerorientierte Informationsbedarf sein, d. h. zunächst sind die steuerungsrelevanten Informationen zu ermitteln. Die Berichtsinhalte sollten sich dann auf diese konzentrieren.

Hierbei kann eine zusammenfassende Übersicht anhand eines so genannten „Compliance- Cockpits“, in dem sämtliche steuerungsrelevanten Informationen auf einen Blick erkennbar sind, unterstützt durch geeignete visuelle Darstellungen von Nutzen sein. Tabellen, Grafiken und grafische Komponenten (z. B. farbige Richtungspfeile, Ampelsystematik, Heat Map) erleichtern die schnelle und intuitive Informationsaufnahme durch die Berichtsempfänger. Detailliertere und ergänzende

Informationen finden sich dann in den nachfolgenden Berichtsabschnitten. Die Berichte sollten nicht nur vergangenheits- oder gegenwartsbezogene Informationen umfassen, sondern sich verstärkt auf zukunftsorientierte Informationen fokussieren. Meine Empfehlung: Betrachten Sie das Berichtswesen nicht als aufsichtsrechtlich geforderte Pflicht, sondern als Möglichkeit, um regulatorische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Organisation und das Geschäftsmodell frühzeitig Einschätzen und entsprechend reagieren zu können.

Freundliche Grüße und viel Spaß beim Lesen

Ihr Daniel Emeneth, Compliance, Degussa Bank AG

Alle Beiträge

Vertriebsstrategien bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen

/
Dr. Jörg Lauer, Rechtsanwalt, langjährige Geschäftsverantwortung im Immobilienfinanzierungsgeschäft im Landesbankenbereich, Hemsbach

Liquiditätsmeldewesen 2020

/
Anton Fuchs, Experte Liquiditätsrisikocontrolling und Programmierung, Landesbank Berlin AG

Rettungserwerb von gewerblichen Immobilien durch Kreditinstitute

/
Hans-Jürgen Wieczorrek, Problemkreditbetreuung, Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen

Benchmarkorientierte Zinsbuchsteuerung in einer Großbank

/
Dr. Gunnar Jansen, Leiter Marktrisiko/Bewertungsmethoden, NORD/LB, Norddeutsche Landesbank Girozentrale.[1] Prof. Dr. Wolfgang Portisch, Leiter Bereich Bank- und Finanzmanagement, Hochschule Emden/Leer.

Zulässigkeit von Entgelten bei Krediten

/
Prof. Dr. Patrick Rösler, Rechtsanwalt, Vorstandsvorsitzender FCH Gruppe AG und Professor für Bankrecht an der Allensbach Hochschule

Vernetze Mitarbeiter und stifte Sinn

/
Dr. Reinhard Lindner, MBA, Geschäftsführer, Personal- und Organisationsentwicklung, Reinhard Lindner Trainings- und Managementberatungs GmbH

Immobilienfinanzierung: Passgenaue Kennzahlen für die Kreditpolitik

/
Prof. Dr. Leo Cremer, Real Estate Investment and Finance Lab (REIFl@b), Hochschule RheinMain

Geschäftsmodellanalyse

/
Prof. Dr. Konrad Wimmer, Freiberuflicher Dozent an verschiedenen Bankakademien

Folgen aus der Umgehung der Institutsvergütungsverordnung

/
Davor Brcic (Ass. jur./B.A.), Bereichsleiter Recht/Beauftragtenwesen und Unternehmensservice, VR Bank Tübingen eG

Erwartungshaltungen an eine zentrale Auslagerungsüberwachung

/
Jörg Schmitz, Sourcing Manager, Betriebsorganisation, KfW-IPEX Bank

Vertragliche Mithaftung ausländischer Konzerngesellschaften

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Johannes Tauber, Justiziar, Bereich Recht, Schwerpunkt: Internationale Finanzierungen, DZ BANK AG

Kapitalplanung unter Beachtung des neuen RTF-Leitfadens

/
Noel Boka, M. Sc., Abteilungsleiter Controlling, VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG[1] Annika Rüder, M. Sc., Spezialistin Risikocontrolling, comdirect bank AG

Unser Herausgebergremium besteht aus folgenden Mitgliedern

  • Christian Denk

    Abteilungsleiter Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank

  • Prof. Dr. Jürgen Ellenberger

    Vorsitzender Richter am BGH, Bankrechtssenat, und Vizepräsident des Bundesgerichtshofs

  • Dr. Peter Hanker

    Vorstandssprecher, Volksbank Mittelhessen eG

  • Prof. Dr. Svend Reuse

    Mitglied des Vorstands, Kreissparkasse Düsseldorf

  • Wolfgang Hartmann

    Vorstandsvorsitzender des Instituts für Risikomanagement und Regulierung, ehem. Mitglied des Vorstands und CRO, Commerzbank AG

  • Prof. Dr. Thomas A. Lange

    Vorsitzender des Vorstandes, National-Bank AG

  • Sabine Lautenschläger

    Mitglied des Direktoriums, Europäische Zentralbank, Frankfurt/M.

  • Dr. Peter Lutz

    Abteilungspräsident Bankenaufsicht, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

  • Dr. Hans Richter

    Oberstaatsanwalt, Leiter der Abteilung Bank-, Börsen- und Insolvenzstrafrecht a. D., Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafrecht, Stuttgart

  • Karl Matthäus Schmidt

    Vorstandssprecher, Quirin Privatbank AG

  • Prof. Dr. Maximilian Werkmüller

    Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finance und Family Office Management an der Allensbach Hochschule

Unser Fachbeirat besteht aus folgenden Mitgliedern

  • Thomas Maurer

    Leiter Interne Revision, Münchner Bank eG

  • Carmen Neumayer

    Managing Partner, Neumayer Ethics Council

  • Elmar Scholz

    Chief Compliance Officer, Abteilungsdirektor Compliance / Marktservice, Sparkasse am Niederrhein

  • Anja Steinmeyer

    Leiterin Handelskontrolle, HSH Nordbank AG

  • Christoph Wengler

    Mitglied der Geschäftsleitung, Politik, Europa und internationale Beziehungen, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.

  • Prof. Dr. Stefan Zeranski

    ehem. Leiter Treasury, Kölner Bank eG

  • Dirk Beule

    Rechtsanwalt, Syndikus Rechtsabteilung, HSBC Trinkaus, Düsseldorf

  • Markus Dauber

    Vorstandsvorsitzender, Volksbank Ortenau eG

  • Markus Dokter

    Bereichsleiter Finanzen, Volksbank Mittelhessen eG

  • Volker Fentz

    Ressortleiter Individualkunden, VR Bank Untertaunus eG

  • Dr. Karsten Füser

    Partner, EMEIA Financial Services, Ernst & Young GmbH

  • Frank Günther

    Senior Consultant und Kreditspezialist, FCH Consult GmbH

  • Prof. Dr. Stefan Janßen

    Jade Hochschule Wilhelmshaven, Fachbereich Wirtschaft, vormals Prüfungsleiter bei der Bundesbank

  • Dr. Ralf Hannemann

    Direktor, Bereichsleiter Bankenaufsicht, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB

  • Ralf Josten

    LL.M. oec., Rechtsanwalt, Chefjustitiar & Direktor, LL.M., Zentralbereich Kommunen Recht, Kreissparkasse Köln

  • Dr. Marco Kern

    Vorstandsvorsitzender, VR Bank Südliche Weinstraße eG

  • Dr. Jörg Lauer

    Ehem. Rechtsanwalt, langjährige Immobiliengeschäftsverantwortung im Landesbankbereich

  • Dr. Tanja Leicht

    Leiterin Organisationsentwicklung und Projektmanagement, VR Bank Südpfalz eG

  • Dirk Lötters

    Bundesbankdirektor, Leiter Bankgeschäftliche Prüfungen Deutsche Bundesbank

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Heidi Bois

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