Effektive IKS-Kontrolltests durch Revision und Compliance unter den Anforderungen des SREP

Lars Marcel Hansen, Wirtschaftsprüfer, Senior Manager, Mario Wagner, Certified Fraud Examiner, Manager                                                                                          […]

Angst vor der FATF-Prüfung oder die Erste Nationale Risikoanalyse

Elmar Scholz, Chief Compliance Officer u. Abtl.-Direktor Marktservice und, OE Compliance, Abteilungsleitung, Prävention gegen Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung/sonstige strafbare Handlungen, Compliance, Spezialthemen (z. B. FATCA, QI), Sparkasse am Niederrhein

5 Gründe sprechen für nachvollziehbare Machine-Learning-Entscheidungen

Thomas Ohlemacher, Product Manager, ACTICO GmbH

Fehlerkultur als Einflussfaktor für die Wirkung der Revisionsarbeit

Jan Meyer im Hagen, CIA, Direktor/Bereichsleiter Revision, Sparkasse Paderborn-Detmold

BAG-Rechtsprechung: Bei Freistellung erlöschen Überstunden nicht

Marcus Michel, Vorstand FCH Gruppe AG

Die volldigitale Baufinanzierung



Die PSD Banken bringen als genossenschaftliche Direktbankengruppe mit der volldigitalen Baufinanzierung erneut eine echte Innovation an den Start.

Interviewer: Heidi Bois, Leiterin Vertrieb der FCH Gruppe AG und Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift DigiPraktiker

Interview-Partner: Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender, Präsident Verband der PSD Banken e.V.

Herr Jurgeit, die PSD Banken gelten als digitaler Vorreiter in der Branche – wie sind sie zu diesem Ruf gekommen und was für digitale Innovationen haben sie schon an den Start gebracht? Können Sie das für unsere Leser kurz zusammenfassen?

Einen großen Schritt in Richtung Zukunft haben die 14 PSD Banken im vergangenen Jahr bei der digitalen Auftragsbearbeitung gemacht. Diese innovative Technologie, die im gesamten Verbund der Genossenschaftsbanken richtungsweisend ist, entwickelte eine Projektgruppe gemeinsam mit der IT-Firma Insiders Technologies. Das Zielbild dieser Technologie lautet: Eingehenden Kundenaufträge über alle Zugangswege vollautomatisch einzulesen, mit einem sogenannten „Smart Fix“-System fallabschließend zu bearbeiten und ins optische Archiv zu überführen. Für den Kunden bedeutet dies, dass sich die Bearbeitungszeit beschleunigt und die Bank Kostenvorteile gegenüber anderen Wettbewerbern hat. Zwei Banken verwenden das System bereits, die anderen zwölf PSD Banken werden im Rahmen eines „Roll-out“-Konzepts angedockt.

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Integrität und Interessenskonflikt – ein Spannungsfeld?

Dr. Gunter Dunkel, ehem. Vorstandsvorsitzender der Norddeutsche Landesbank Girozentrale (Nord/LB), ehem. Präsident des Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VOEB) Wissen für Aufsichtsräte: Zeitsparend, verständlich, videobasiert – immer aktuell!   Beitragsnummer: 41486   Beitragsnummer: 41486

Neu-Produkt-Prozess bei deutschen Kreditinstituten



Mehrwertstiftende Organisationsstruktur oder leidige, repetitive, aufsichtsrechtliche Pflichtübung – Wesentliche Erfolgsfaktoren.

Ilja Farberg, Mitarbeiter, Modellrisikomanagement und -validierung, Unabhängige Validierungsfunktion zu Risikodatenaggregation und -reporting, DekaBank Deutsche Girozentrale

I. Einleitung

Stellen Sie sich vor, Sie gehen angeln und holen nach Auswerfen der Angel prompt einen dicken Goldfisch aus dem Wasser. Auf einmal spricht dieser ganz verständlich und frei zu Ihnen und verrät, dass Sie Wünsche frei hätten. Etwas verdutzt vor lauter unerwartetem Massel teilen Sie dem Goldfisch Ihre Wünsche mit und gehen dann auch mit gehöriger Selbstverständlichkeit davon aus, dass die Wünsche in kürzester Zeit wie von Zauberhand vollends erfüllt würden, indem Ihnen das Gewünschte auf dem sprichwörtlichen Präsentierteller übergeben werde, es sei also von der Bringschuld des Goldfisches auszugehen.

Mit der auf diese Weise frei interpretierten Fabel könnte man die Erwartungshaltung einiger Verantwortlicher für Profit (… und eventuell auch Loss)[1] bildlich umschreiben, die in einer Bank die Einführung eines neuen Finanzinstruments oder die Etablierung von Geschäftsaktivitäten auf einem neuen Markt in Auftrag geben. Doch die Bankpraxis zeigt: So wie in dem geschilderten Fall mit der Angelbeute funktioniert es im Neu-Produkt-Prozess (NPP)[2] leider nicht. Ein gut etablierter NPP ist vielmehr infolge der ...


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Optionen für die Vermögensanlage im Niedrigzinsumfeld



Auswirkungen der Zinsentwicklung in Deutschland für private Anleger und mittelständische Unternehmen.

Dr. Martin Stötzel, Rhein Asset Management (Lux.) S.A.

I. Historische Entwicklung der Zinsen

Die Zinsentwicklung in Deutschland ist spätestens seit 2008 von einem markanten Abwärtstrend gekennzeichnet. Die Umlaufrendite deutscher öffentlicher Anleihen notierte Anfang Juli 2008 bei rund 4,75 % p. a. Fünf Jahre später war der Wert auf 1,46 % p. a. gefallen, nach weiteren drei Jahren erreichte der bekannte Zinsindikator erstmals negatives Territorium. Der bereits seit den späten 80er-Jahren abwärts gerichtete Zinstrend erfuhr im Anschluss an die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 eine deutliche Beschleunigung, als die EZB zur Bekämpfung der Rezession in der Eurozone die Leitzinsen kräftig absenkte. Da sich die EZB bei der Ausgestaltung ihrer Geldpolitik am gesamten Euroraum ausrichtet, wird oftmals die These vertreten, dass die Zinsen für die gute konjunkturelle Situation in Deutschland seit einiger Zeit zu niedrig sind. Hennecke schätzt die Differenz zwischen angemessenem und tatsächlichem Zinsniveau für das Jahr 2018 auf rund 3,3 %[1].

Allerdings ist dieser monokausale Erklärungsansatz für das historisch niedrige Zinsniveau durchaus umstritten. So weist etwa Tichy darauf hin, dass die niedrigen Zinssätze „zu einem erheblichen Teil als Reaktion ...


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„Viele wollen weg“



Aktuelle Hinweise zur Vorbereitung des Wegzugs aus Deutschland in die Schweiz.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Maximilian A. Werkmüller, LL.M., Düsseldorf SSP-LAW (Of Counsel), Rechtsanwaltsgesellschaft, Düsseldorf, Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine BWL, Finance und Family Office Management an der Allensbach-Hochschule In Konstanz

I. Einleitung

Gespräche mit vermögenden Privatiers oder Unternehmern über einen Wegzug aus Deutschland gab es auch in der Vergangenheit immer mal wieder. Zuletzt war dies in größerem Umfang im Jahr 1998 der Fall, als die frisch gewählte rot-grüne Bundesregierung an die Macht kam und Oskar Lafontaine Bundesfinanzminister wurde. Damals waren derartige Gespräche im Schwerpunkt steuerlich motiviert. Aus Sicht des gestaltenden Beraters galt es damals, die steuerliche Motivation zu hinterfragen und aufzuzeigen, welche optionalen Gestaltungsmöglichkeiten es auch nach deutschem Recht gab – oftmals waren sie den Mandanten nicht bekannt. Die Gespräche über den Wegzug aus Deutschland, die in diesen Tagen geführt werden, haben eine andere Motivation. Erstmals steht nicht die Erzielung steuerlicher Gestaltungsvorteile im Mittelpunkt der Überlegungen, sondern die generelle Frage, ob Deutschland noch der richtige Ort für die Familie und insbesondere für die Zukunft der Kinder ist. Aus Beratersicht gilt es deshalb, neben den technischen Themen (hierzu sogleich) zumindest auch darum, dafür Sorge zu tragen, dass ...


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Generation Z – die neue Herausforderung in den Ausbildungsbetrieben



Wie sich Unternehmen erfolgreich der neuen Herausforderung stellen.

Wolfgang Schmidt, Jahrgang 1963, Systemischer Coach und Therapeut.

         

Seit 1998 mit eigenem Unternehmen im Bereich Ausbildung und Talents unterwegs. 

Betroffener Vater von 2 erwachsenen Kindern, die ständige Sparringspartner und aktive Kritiker sind.

I. Die neue Herausforderung

Schon immer war „die Jugend“ eine Herausforderung für die Ausbildungsabteilungen in Unternehmen, Banken und Behörden. Vieles aber ist gänzlich neu für alle Beteiligten. Auf der Seite der Unternehmen wie auch auf der Seite der zukünftigen Auszubildenden.

Die Jugend der „Generation Z“ lebt in einer virtuellen Realität, die den meisten Erwachsenen fremd und nahezu unheimlich ist. Die Grundhaltung zum Thema „Arbeit“ hat sich in den vergangenen Generationen drastisch verändert und stellt die Werteordnung der Ausbilder i. d. R. auf den Kopf. Nicht die Leistungsorientierung steht im Vordergrund, sondern eine ausgeprägte Eventorientierung.

Gleichzeitig können sich viele Jugendliche zunehmend schwerer in den Arbeitsalltag integrieren, da ihnen die Anforderungen an Arbeit und Sozialverhalten in Unternehmen schlichtweg unbekannt sind.

Beide Welten. Die Erlebniswelt „Arbeit“ und die Erlebniswelt der „Jugend“ haben sich entfremdet, verstehen sich nicht mehr. Müssen wieder zueinander finden. Beide ...


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Impact Investing



Ein spannendes und zukunftsweisendes Thema für Vermögende und Family Offices.

Peter Brock, Leiter der Arbeitsgruppe Family Offices der Bundesinitiative Impact Investing

Peter Jäderberg, Geschäftsführer des Impact Investors Jäderberg & Cie., Hamburg

I. Definition von Impact Investing

Ist Impact Investing eine eigene Assetklasse? Produziert Impact Investing zwangsläufig eine niedrigere Finanzrendite als „normale“ Investments oder sogar eine höhere, weil besonders nachhaltige Anlagen langfristig besser rentieren? In diesem Bereich herrschen viel Anglizismen vor: Social impact investing, social investing, positive impact investing, SDG investing (Sustainable Development Goals), mission investing, etc. pp. Daher stellt sich die Frage: Wie kann man Impact Investing für Deutschland definieren?

Auf Deutsch bedeutet „Impact Investing“ zunächst einmal „wirkungsorientiertes Investieren“. Gemäß der Definition der in Gründung befindlichen Bundesinitiative Impact Investing (https://bundesinitiative-impact-investing.de) ist wirkungsorientiertes Investieren als Form der privaten Kapitalanlage zu verstehen, die über die reine Orientierung an (finanzieller) Rendite und Risiko hinausgeht. Mit eingeschlossen ist die Absicht, auch positive soziale und/oder ökologische Wirkungen zu erzielen – und dies möglichst direkt, intendiert und nachweisbar. Im Vordergrund steht neben der expliziten sozialen Intention auch die Verpflichtung, die Wirkungen zu messen, zu kommunizieren und zukünftiges Handeln davon leiten zu lassen.

Ein wenig detaillierter und ...


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Systematische Vorgehensweise bei der RWA-Optimierung

Frank Neumann, Leiter Controlling, Sparkasse Bodensee

PSD2 ante portas: Mehr Wettbewerb und mehr IT-Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr

Dr. Markus Escher, Rechtsanwalt GSK Stockmann, München, Bankaufsichtsrecht, Zahlungsregulierung.

Das war unsere Kredit-Jahrestagung 2019: Update im Kreditgeschäft und Hauptstadtflair

Das FCH-Kredit-Gipfeltreffen für Entscheidungsträger in Markt und Marktfolge sowie Revision. Jürgen Blatz, Bereichsleiter Kreditgeschäft, FCH Gruppe AG & Heidi Bois, Redaktionsmitglied DigiPraktiker und Leiterin Vertrieb FCH Gruppe AG Am 21.–22.11.2019 fand unsere FCH-Premiumveranstaltung für das Kreditgeschäft bereits zum vierten Mal in Berlin statt. Vertreter der Bankenaufsicht sowie erfahrene Bankpraktiker referierten zu aktuellen Themen und Trends […]

Modellierung von Einlagen – Liquiditätsrisiko Bilanzstrukturmanagement



Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches Geschäftsmodell.

Christian Hasenclever und Kevin Schmidtko, Leiter und Seniorexperte im Strategic ALM (Treasury), Norddeutsche Landesbank (NORD/LB)

     

 

I. Motivation & Ziele

Kundeneinlagen stellen eine bedeutende Refinanzierungsquelle für Kreditinstitute dar. Während sie für Sparkassen und Volksbanken essenziell sind, helfen sie im Falle von kapitalmarktabhängigen Kreditinstituten, deren Refinanzierungsbasis zu verbreitern und die Verbindlichkeitenstruktur zu diversifizieren. So können Konzentrationen und einseitige Abhängigkeiten von bestimmten Refinanzierungsinstrumenten und -wegen – insbesondere vom Kapitalmarkt – sowie verschiedenen Kunden(-gruppen) begrenzt werden. Damit genügen sie dem betriebswirtschaftlichen und regulatorischen Anspruch, eine nachhaltige und stabile Refinanzierung zu gewährleisten. Darüber hinaus stellt die Refinanzierung über Einlagenmittel eine für die Bank vergleichsweise kostengünstige Refinanzierungsquelle dar: Da Einlagen juristisch täglich fällig sind, beanspruchen Kunden nur geringe zusätzliche Ausfallrisikoprämien[1]. Eine vollständige Integration in das Bilanzstrukturmanagement hilft, den Funding-Mix und die Refinanzierungskosten zu optimieren.

Die hohe Bedeutung der Einlagen für die Bankindustrie, das resultierende Zinsänderungsrisiko im Bankbuch und die Verwundbarkeit durch Liquiditätsrisiken machen nicht nur betriebswirtschaftlich eine intensive Auseinandersetzung mit Einlagen in der Gesamtbanksteuerung ...


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Oh Schreck, ein wesentlicher Mangel!



Oder warum ein wesentlicher Mangel die Glaubwürdigkeit der Internen Revision erhöhen kann!

Mario Pries, Wirtschaftsprüfer, AWADO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

I. Einleitung/Ausgangslage

Zu Beginn der Abschlussprüfung befragt der Abschlussprüfer i. d. R. die Geschäftsleitung, den Aufsichtsratsvorsitzenden und auch die Leitung der Internen Revision nach „Besonderheiten“ im Berichtszeitraum. Hierunter fallen nach meinem Verständnis auch die wesentlichen Mängelfeststellungen der Internen Revision. In der Mehrzahl der Fälle wird dem Abschlussprüfer dann berichtet, dass keine wesentlichen oder gar höheren Mängelfeststellungen getroffen wurden. Aber kann dies bei der Vielzahl der gesetzlichen/aufsichtsrechtlichen Neuerungen bzw. Änderungen sowie dem notwendigen Spezialwissen tatsächlich plausibel sein?!? Oder ist die Glaubwürdigkeit (i. W. die Unabhängigkeit und die Objektivität) der Internen Revision nicht (mehr) gegeben?!?

„Wo Menschen arbeiten, werden (natürlich) Fehler gemacht.“ Ein jeder wird diese Aussage bestätigen und nicht in Zweifel ziehen (können). Es ist vielmehr wichtig, aus den Fehlern zu lernen („Erfahrung“ zu sammeln) und diese (weitgehend) in der Zukunft zu vermeiden. Nur so kann auch die Glaubwürdigkeit der Internen Revision – intern wie auch extern – und damit die Unabhängigkeit und die Objektivität erhalten bleiben. Wer möchte sich schon auf Arbeitsergebnisse verlassen, die immer wieder die „gleichen“ geringfügigen Mängelkategorien aufweisen?!? Dies gilt insbesondere ...


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Die EBA Outsourcing Guidelines – neue Herausforderungen für Banken

Jan Heisig, Provider Management, Controlling & Planung, Erste Abwicklungsanstalt AöR

Design Thinking in der Finanzindustrie



Wie eine Methode für mehr Nutzerzentrierung und komplexe Problemlösung sorgen und dabei noch Spaß machen kann.

Kristian, Schneider, Design Thinking/Agil/selbständiger Innovations-Coach, Digital Office KfW Bankengruppe

   

I. Die Herausforderung und wie würden Sie vorgehen?

Szenario:

Die interne Abteilung einer Förderbank hat die Herausforderung, mehr Umsetzungen von Anfragen zu schaffen, ohne mit der Einstellung von mehr Personal zu reagieren. Zusätzliche Anforderung ist, dass der Prozess verschiedene Nutzergruppen, sowohl intern als auch extern, (international) hat.

Die Erste Reaktion auf eine solche Anfrage wäre, den Prozess zu analysieren und diesen dann zu optimieren – eine an sich sehr einfache Vorgehensweise, die im ersten Moment sinnvoll erscheint. Aber: weder wird der Nutzer beachtet, und in diesem Fall gibt es verschiedene, noch wird die Herausforderung zunächst eingeordnet. Die Frage ist also: Wie ist die Herausforderung „klassifiziert“?

II. Kompliziert vs. Komplex

Um diese Frage zu beantworten, gibt es verschiedene Ansätze, die im Folgenden vorgestellt werden:

1. Stacy Matrix

Ralph Douglas Stacy ist ein britischer Professor für Management, der sich mit der Organisationstheorie und mit komplexen Systemen befasst[1].

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Entgelt für Treuhandauftrag bei Darlehensablösung unwirksam

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Entgelt für Einzahlungen am Bankschalter nur dem Grunde nach wirksam

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

§ 312d Abs 3 BGB a.F. auf Verbraucherdarlehensverträge nicht anwendbar

Tilman Hölldampf, Rechtsanwalt, Thümmel, Schütze & Partner

Kausalität von Aufklärungspflichtverletzungen bei „Rosinenpickerei”

Andrea Neuhof, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Bonität nachhaltig beurteilen



Die fünfte Novellierung der MaRisk rückt Werthaltigkeitsaspekte in den Vordergrund

Dominik Leichinger, Prüfungsleiter im Referat Bankgeschäftliche Prüfungen 2, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in NRW. Die in diesem Gespräch vertretenen Auffassungen geben seine persönliche Meinung wieder und sind nicht notwendigerweise Positionen der Deutschen Bundesbank oder einer anderen Bankenaufsichtsbehörde.

       

Frank Schottenheim, Director, Financial Institutions, Risikomanagement, PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG

           

Die Risikoprodukte von PS-Team zielen darauf ab, Kreditsicherheiten in der Mobilienfinanzierung zu prüfen. Damit decken sie einen Aspekt der prozessualen Anforderungen der MaRisk ab – Dominik Leichinger und Frank Schottenheim im Gespräch zu diesem Thema.

Frank Schottenheim: Herr Leichinger, PS-Team nähert sich dem Thema MaRisk mit seinen Angeboten aus der Objektsicherheiten-Ecke. Mit Ihrem Bundesbank-Hintergrund nehmen Sie die Gesamtperspektive ein. Könnten Sie kurz erläutern, worauf die fünfte Novellierung der MaRisk aus dem Jahr 2017 abzielt?

Dominik Leichinger: In die Überarbeitung sind Regelungen internationaler und europäischer Standardsetzer eingeflossen sowie Erfahrungen aus bankgeschäftlichen Prüfungen. Werthaltigkeitsaspekte rücken nun stärker in den Vordergrund. Sowohl die Anforderungen an die Beurteilung der Kapitaldienstfähigkeit (KDF) eines Kreditnehmers als auch an die Bewertung und Überprüfung ...


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BaFin erhöht Schwellenwert für Directors‘ Dealings

Max Kirschhöfer, Rechtsanwalt, Thümmel, Schütze & Partner