Fit & Proper für die Bankorganisation

Marcus Michel, Vorstand FCH Gruppe AG
Dr. Jaime Uribe, Geschäftsführer FCH Personal GmbH

Fit & Proper Individual

Marcus Michel, Vorstand FCH Gruppe AG
Dr. Jaime Uribe, Geschäftsführer FCH Personal GmbH

Der Realkredit – Ein Produkt zur Eigenkapitalschonung

Jürgen Müller, Leitender Berater bei der vdpConsulting AG

Aufsichts- oder Verwaltungsrat in Finanzinstituten: Warum Weiterbildung unerläßlich ist

Dr. Gunter Dunkel, ehem. Vorstandsvorsitzender der Norddeutsche Landesbank Girozentrale (Nord/LB), ehem. Präsident des Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VOEB)     Beitragsnummer: 41483

Verjährung von Ansprüchen auf Rückzahlung überhöhter Zinsen

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Folgt ein neuer „Vorfälligkeitsjoker“ auf den „Widerrufsjoker“?

Tilman Hölldampf, Rechtsanwalt, Thümmel, Schütze & Partner

Keine „Teilzahlungen“ bei einem “reinen” Zinszahlungsdarlehen

Tilman Hölldampf, Rechtsanwalt, Thümmel, Schütze & Partner

KfW-Darlehen keine Allgemein-Verbraucherdarlehensverträge

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Beweislast für die Rechtzeitigkeit der Prospektübergabe

Eduard Meier, Rechtsanwalt, Thümmel, Schütze & Partner

Aufklärungspflichten bei Schiffsfonds

Andrea Neuhof, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Grobe Fahrlässigkeit bei Nichtlektüre einer Beratungsdokumentation

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Grundsätze zur Anlageberatung

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Verjährung bei Kündigung wegen Zahlungsverzuges

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Verjährungsbeginn von Schadensersatzansprüchen bei geschlossenen Fonds

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Haftung aus Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter

Prof. Dr. Hervé Edelmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Pfändbarkeit des Kautionsrückzahlungsanspruches eines Mieters

Eduard Meier, Rechtsanwalt, Thümmel, Schütze & Partner

EU-Richtlinie zum präventiven Restrukturierungsrahmen veröffentlicht

Andrea Neuhof, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Thümmel, Schütze & Partner

Agilität – „much ado about nothing“?

Dr. Ralf Kölbach, Mitglied des Vorstands, Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank

Vorgangssteuerung und Kontrollrahmen nach SREP

Claaßen, Michael, Bereichsleiter Interne Revision, Volksbank Marl-Recklinghausen eG

Neuer EBA-Richtlinienentwurf zur Kreditvergabe und -überwachung (EBA/CP/2019/04)

Jürgen Müller, Leitender Berater, vdpConsulting AG

Jürgen Blatz, Bereichsleiter Kreditgeschäft, Finanz Colloquium Heidelberg GmbH

EBA: Entwurf von Leitlinien für die Kreditvergabe und -überwachung

Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen e. V.

Flexible Möglichkeiten der Prozessgestaltung – ein Segen?

Peter Homann, Bereichsleiter Organisation und Betrieb, Sparkasse Dortmund

Erneute Untersuchung des Beratungsprozesses

Stefan Kortenbusch LL.M. (com.), Financial Services Compliance, Beratung – Projektunterstützung – Interim-Management

Ausreißererkennung im Data Mining



Ausreißer in Datensätzen mit Hilfe von Techniken und Algorithmen aus dem Data Mining einfach identifizieren.

Holger Fullriede, Spezialist, Revision Models, NORD/LB Norddeutsche Landesbank.

I. Einleitung

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung fallen immer größeren Datenmengen an. Traditionelle, stichprobenbasierte Prüfungstechniken stoßen dabei an ihre Grenzen. Zudem sind Methoden des maschinellen Lernens als Teil des Hypes um die Künstliche Intelligenz in aller Munde. Die Möglichkeit, einfach Erkenntnisse aus der Analyse großer Datenmengen zu gewinnen, scheint in greifbare Nähe gerückt. Es stellt sich die Frage, wie in der Internen Revision ein einfacher, kostengünstiger Einstieg in diese Techniken gelingen kann und was dabei zu beachten ist.

Für den Einstieg in die Datenanalyse eignen sich z. B. Methoden des Data Mining. Unter Data Mining versteht man die Entdeckung unbekannter Muster in bekannten Daten. Dabei sollen die Muster interessant sein, was an den Kriterien Neuheit, Allgemeingültigkeit, Nichttrivialität, Nützlichkeit sowie Verständlichkeit gemessen wird. Üblicherweise ist das Data Mining in einen vollständigen Prozess mit vorheriger Datenselektion, Datenvorverarbeitung und Datentransformation, sowie anschließender Interpretation der Ergebnisse eingebettet, welcher auch als Wissensgewinnung in Datenbanken („Knowledge Discovery in Databases“) bezeichnet wird[1].

Ein Teilgebiet des Data Mining beschäftigt sich mit der Erkennung von Ausreißern ...


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ESMA Q&As als Instrument der Aufsichtskonvergenz



ESMA updates Q&As on MiFID II and MiFIR investor protection and intermediaries – Überlegungen zu den Updates zu ESMA35-43-349 vom 29.05.2019.

Stefan Frisch, Director, WM Compliance Germany, Deutsche Bank AG.

I. ESMA – Aufsichtskonvergenz

Bekanntlich spielt die 2011 gegründete ESMA[1] als Behörde bei der Schaffung einer gemeinsamen Aufsichtskultur in der Union und einer Kohärenz der Aufsichtspraktiken sowie bei der Gewährleistung einheitlicher Verfahren und kohärenter Vorgehensweisen in der gesamten Union eine aktive Rolle[2], was gerade auch an der Vielzahl ihrer Publikationen deutlich wird. Die Behörde kann zur Förderung gemeinsamer Aufsichtskonzepte und -praktiken gegebenenfalls neue praktische Hilfsmittel und Instrumente entwickeln, die die Konvergenz erhöhen[3]. Der „question and answer (Q&A) mechanism” ist ein solches praktisches Hilfsmittel und Instrument, um die Konvergenz zu erhöhen. Die ESMA überprüft die Q&As regelmäßig periodisch, um sie zu aktualisieren, falls erforderlich. Zudem möchte die ESMA identifizieren, ob es nicht Themen gibt, die in ESMA-Richtlinien und Empfehlungen überführt werden müssen. Dann folgt die ESMA allerdings dem üblichen Prozedere, d. h. sie führt offene öffentliche Anhörungen zu den Leitlinien und Empfehlungen durch und analysiert die damit verbundenen potenziellen Kosten und den damit verbundenen potenziellen Nutzen[4]. ...


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Vergütungscompliance



Die Rolle der Compliance-Funktion nach MaRisk und MaComp in den Vergütungssystemen nach KWG/WpHG.

Hendrik Schwedewsky, Senior Referent Compliance, IKB Deutsche Industriebank AG[1].

I. Einleitung

Im vorliegenden Beitrag werden potentielle Aufgaben der Compliance-Funktion nach MaRisk und der Compliance-Funktion nach Art. 22 DelVO 2017/565[2] dargestellt. Zunächst wird auf die wesentlichen rechtlichen Grundlagen eingegangen. Anschließend werden die Notwendigkeit des institutsinternen fachlichen Austausches dargestellt sowie potentielle Tätigkeiten, jeweils der Compliance-Funktion nach MaRisk und der Compliance-Funktion nach MaComp, auf Basis der InstitutsVergV bzw. der DelVO 2017/565 beschrieben.

II. Rechtliche Grundlagen

Die allgemeinen Anforderungen jeweils zur Compliance-Funktion nach MaRisk und Compliance-Funktion nach MaComp sind in AT 4.4.2 MaRisk[3] bzw. Art. 22 DelVO 2017/565 sowie BT 1 MaComp[4] geregelt. Im Hinblick auf die Vergütungssysteme ergeben sich die Aufgaben der Compliance-Funktionen im Wesentlichen aus der InstitutsVergV, DelVO 2017/565 sowie den MaComp[5]. Für die Auslegung der genannten Anforderungen können die unterschiedlichen Schutzzwecke zugrunde gelegt werden. MiFID II[6] und die konkretisierende DelVO 2017/565 zielen vorrangig auf den Kundenschutz (z. B. Anlegerschutz) bei der Erbringung von Wertpapier(neben)dienstleistungen[7]. Die InstitutsVergV dient hingegen vorrangig dem Schutz des Instituts[8]. Mit der nationalen ...


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Bachelorwissen Banking: Rechtsgrundlagen Wertpapiergeschäft



Vertragstypen, Informations- und Beratungspflichten, Vermögensverwaltung.

Prof. Dr. Patrick Rösler, Rechtsanwalt, Vorstandsvorsitzender FCH Gruppe AG und Professor für Bankrecht an der Allensbach Hochschule.

Das Wertpapierrecht ist auf europäischer und nationaler Ebene geregelt, wichtige EU-Richtlinien sind die Markets in Financial Instruments Directive I und II (MiFID I und II), die in Deutschland u. a. im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) umgesetzt wurden. Darüber hinaus ist im Zivilrecht natürlich das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) für die Vertragstypen und die Haftungsnormen einschlägig. Weitere relevante Normen für die Verwahrung von Wertpapieren finden sich im Depotgesetz[1].

I. Vertragstypen Wertpapiergeschäft

1. Effektengeschäft

Das Effektengeschäft betrifft die Anschaffung und Veräußerung von Wertpapieren und anderen fungiblen Finanzinstrumenten für Bankkunden. Es ist unterteilt in die Bereiche Finanzkommissionsgeschäfte und Festpreisgeschäft (Eigenhandel). Grundlegende Vereinbarungen treffen die Banken mit ihren Kunden in den Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte.

  • Beim Finanzkommissionsgeschäft führt die Bank einen Kundenauftrag aus und handelt in eigenem Namen dessen Wertpapiere mit einem anderen Marktteilnehmer (Ausführungsgeschäft). Zwischen Bank und Kunde besteht ein entgeltlicher Geschäftsbesorgungsvertrag (§ 675 BGB), die Vergütung ist die Effektenprovision, die der Bank zusteht. Die Bank muss bei der Ausführung die Interessen des Kunden wahren, also z. B. den ...

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Das Tool-Set der WpHG-Compliance-Funktion im Fokus der Internen Revision



Effektive Verzahnung von Risikoanalyse, Überwachungsplan und Überwachungshandlungen.

Ralf Barsch, FCH Consult GmbH, Geschäftsführer, CIA und Prüfer für Interne Revisionssysteme sowie WpHG-Compliance-Beauftragter.

I. Einheitliches Risikoverständnis und Risikobewertung als Basis erfolgreicher Compliance-Arbeit

Ein einheitliches Risikoverständnis – aller Kontrollebenen in einem Institut – erleichtert nicht nur die Arbeit der Betroffenen, sondern ist eine wesentliche Voraussetzung zur Homogenisierung unterschiedlicher Risikoparamenter und damit einher gehender Bewertungen. Umso erstaunlicher ist es, dass dieser Punkt in der Praxis vieler Institute teilweise nicht die Aufmerksamkeit und letztendlich die Umsetzung erfährt, die seitens der Aufsicht immer wieder eingefordert wird.

Fakt ist, dass in der Praxis nach wie vor eine Vielzahl unterschiedlicher Risikoanalysen bestehen, u. a. für die Entscheidungsprozesse nach MaRisk AT 8.1 (Neu-Produkt-Prozess) und AT 8.2 (Änderungen betrieblicher Prozesse und Strukturen), Auslagerungen, Risikomodell Revision, Risikomodell Geldwäsche/sonstige strafbare Handlungen, Risikomodell MaRisk-Compliance, etc.

Die Auswirkungen sind so vielfältig wie fatal: Die Entscheider in den Unternehmen erhalten unterschiedliche Ergebnisse, es existieren unterschiedliche Schwellenwerte. In der Summe findet kein wirkliches Zusammenarbeiten statt und schließlich wird die Steuerung des Instituts durch die entsprechenden Top-Entscheider deutlich erschwert.

Die Anforderungen zur Ausgestaltung der Risikokultur im Allgemeinen Teil 3 der aktuellen MaRisk können hier i. V. ...


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