Flexible Abrechnung

Pay-per-Use im Leasing.

Frank Schottenheim, Director, Financial Institutions, Risikomanagement, PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG.

     

I. Abrechnung über Nutzungsdaten

Die sogenannte vierte industrielle Revolution bringt auch Bewegung in das Leasing gewerblicher Güter. Aus mit Sensoren ausgestatteten Maschinen lassen sich Verbrauchsund Nutzungsdaten herauslesen: Der Kunde zahlt nur noch die Leistung, die er bezieht. Allerdings müssen die Anbieter mit höheren Restwert- und Wiedervermarktungsrisiken umgehen.

II. Digitalisierungsbrücke

1. Nutzen statt besitzen

Die Ökonomie des Teilens funktioniert nach einem einfachen Grundsatz: nutzen statt besitzen. In diesem Fahrwasser erfreut sich das – ohnehin verbreitete – Leasing wachsender Beliebtheit. Längst ist Bewegung in die Abrechnung gekommen: Die Anbieter entwickeln nutzungsabhängige Modelle. Die Voraussetzung dafür schafft die vierte industrielle Revolution, das Internet der Dinge: Indem mit Sensoren ausgestattete Objekte – beispielsweise Maschinen – Verbrauchs- und Nutzungsdaten melden, liefern sie den Finanzierern die Abrechnungsgrundlage.

2. Daten für neue Bezahlmodelle

Allerdings müssen die Nutzungsdaten in unterschiedlichen Formaten vereinheitlicht werden, bevor man mit ihnen „rechnen“ kann. Das leistet die Lösung SE.M.LABS des gleichnamigen Stuttgarter Start-ups. PS-Team übernahm im Frühjahr 2019 die Software inklusive Markenauftritt, um Banken- und Leasinggesellschaften sowie ...


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Der Privatverkauf einer Immobilie

Rechtliche und praktische Empfehlungen.

Dr. Jörg Lauer, Rechtsanwalt, langjährige Leitungsfunktion im nationalen und internationalen Immobilienfinanzierungsgeschäft im Landesbankensektor.

I. Einleitung

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, entscheidet sich zuerst, ob er dies „privat“ oder unter Einschaltung eines Maklers durchführen möchte. Ist diese strategische Vorfrage zugunsten des Privatverkaufs geklärt, geht es sodann um die Vermarktungsstrategie. Diese reicht vom Inserat in selektiven örtlichen oder regionalen Zeitungen, über abgesprochene Aushänge bei führenden Firmen und Institutionen bis hin zum Einstellen in überregionale Portale im Internet. Selbstverständlich ist dabei stets eine wahrheitsgemäße, gleichwohl werbewirksame Beschreibung des Objektes erforderlich, bei Internet-Portalen zusätzlich aussagekräftige Fotos. Die Formulierungen sollten auf die priorisierte Zielgruppe für die betreffende Immobilie ausgerichtet werden[1].

Die Strategie kann auch vorsehen, zunächst den Privatverkauf anzustreben und bei ausbleibendem Erfolg später einen Makler einzuschalten, der z. B. eine überregionale Klientel erreicht. Die konsequente Umsetzung der gewählten Strategie ist erforderlich, um die Werbung für die Immobilie zu steuern und zu vermeiden, dass diese wie das sprichwörtliche saure Bier „überall“ und unkontrolliert angeboten wird. Generell gilt es zu bedenken, dass Anzeigentexte verändert werden können, Eindrücke über Fotos aber haften bleiben. Zur Strategie gehört ferner, sich einen realistischen Zeitrahmen zu setzen, innerhalb ...


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Unterschiede interner und externer Ratings

Andreas Münster, Analyst Risikotragfähigkeit, VON ESSEN BANK GmbH.

       

Geschichtliche Entwicklung, Funktionsweise und Unterschiede interner und externer (Unternehmens)Ratings.

I. Grundlagen

Spätestens seit der Finanzmarkt- und anschließender Staatsschuldenkrise (Griechenland & Co.) hatte wohl jeder schon einmal Berührung mit dem Thema Rating und den „geheimnisvollen“ Buchstabenkürzeln. Aber was genau steckt hinter der „Black Box“ Rating, wie kommen diese Noten zustande und was sagen sie aus?

Eingeführt wurde das Thema Rating im Jahr 2004 von dem Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basle Committee for banking supervision, kurz BCBS). Dieser Ausschuss ist das weltweit bedeutenste Forum für Bankenaufsicht, angesiedelt bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, kurz BIZ, in Basel (Schweiz).

Im Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht, dem aktuell Vertreter der nationalen Zentralbanken und Aufsichtsbehörden aus 28 Jurisdiktionen angehören, wird Europa durch die EU-Kommission,

die EZB, EBA und Deutschland durch die Bundesbank und die BaFin vertreten[1].

Die Baseler Rahmenwerke werden der Einfachheit halber durchnummeriert (Basel I: 1988,

Basel II: 2004, Basel III: 2010, Finalisierung von

Basel III auch tituliert als „Basel IV“: 2017)

Kundenbilanzen zielsicher verstehen und interpretieren

Christoph Hoeren, Senior Risk Manager, KfW DEG Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH.

I. Strukturierter Ansatz als Grundlage

Die Analyse und Rating- bzw. Bonitätsfestlegung anhand von Jahresabschlüssen bei Firmenkunden hat nach wie vor eine hohe Bedeutung. Im Rahmen der Digitalisierung können auch Elemente aus der Unternehmensanalyse automatisiert und effizienter gestaltet werden. Gleichwohl ist bei jeder Implementierung von Digitalisierungs- bzw. Automatisierungsprozessen abzuwägen, bis zu welchem Grad auf eine qualitative manuelle Sichtung und Analyse von Jahresabschlüssen verzichtet werden kann. Ferner sind Leitfäden für eine zielgerichtete Jahresabschlussanalyse auch vor dem Hintergrund von Aufgabenveränderungen für Mitarbeiter in der Kreditabteilung wichtig geworden, um ein möglichst einheitliches Verständnis innerhalb eines Instituts zur Jahresabschlussanalyse sicherzustellen.

Vor diesem Hintergrund kommt es auf die Etablierung bzw. Sicherstellung eines strukturierten Ansatzes an, der sich auf die wesentlichsten Prüfschritte bezieht. Die größte Herausforderung liegt darin, die Vernetzung bzw. Verbindung von bestimmten Prüfungsergebnissen mit anderen Fragestellungen zu erkennen.

II. Qualitative Jahresabschlussanalyse

Idealtypisch könnte sich der Prozess der (qualitativen) Jahresabschlussanalyse wie folgt darstellen:

1. Erfassung der Rechtsform und deren Auswirkungen

Die Klassifizierung nach Kapitalgesellschaft und Personengesellschaft sowie deren Größenklassen nach HGB/PublG sind ganz entscheidend für den Umfang und den Inhalt eines Jahresabschlusses. Es ...


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Aufklärungspflichten bei Kreditvergabe: Aktuelle BGH-Entscheidungen

Aufklärungsfallgruppen und Beratungsvertrag: Sittenwidrig überhöhter Kaufpreis, Tilgungsaussetzung gegen Kapital-LV und Fremdwährungsdarlehen

Prof. Dr. Patrick Rösler, Rechtsanwalt, Vorstandsvorsitzender FCH Gruppe AG und Professor für Bankrecht an der Allensbach Hochschule

Seit Jahrzehnten besteht die Rechtsprechung des BGH zur Aufklärungspflicht der Banken bei Kreditvergabe.[1] Diese kann sich auf einen der Ausnahmetatbestände zur Aufklärungspflicht ebenso stützen wie auf einen Beratungsvertrag. Anhand dreier aktueller Entscheidungen des XI. BGH-Zivilsenats aus den Jahren 2017–2019[2] werden die Grundsätze zur Umsetzung in der Praxis hier aufgearbeitet.

Grundsätzlich ist für die Frage der Reichweite von Aufklärungs- und Beratungspflichten zu unterscheiden, ob die Bank in der Rolle als Finanzierer vorvertragliche Aufklärungspflichten beachten muss oder ob sie als Berater tätig wird und der Darlehensnehmer dann eine vollständige Beratung nach der Reichweite des jeweils geschlossenen Beratungsvertrages erwarten darf.

I. Grundsatz: Keine Aufklärungspflichten

Im Grundsatz bestehen bei Abschluss eines Kreditvertrages oder eines Kreditsicherungsvertrages keine allgemeinen Aufklärungspflichten. Voraussetzung ist, dass die Bank sich darauf beschränkt, den Kreditwunsch des Kunden entgegenzunehmen und lediglich die Bedingungen des Vertrages mit ihm verhandelt. Dann muss die Bank nicht vor Risiken der Darlehensverwendung wie z. B. bei kreditfinanzierten Wertpapieranlagen oder bei kreditfinanzierten Immobilienerwerben warnen. ...


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Der Sicherheitenvertrag bei Überbrückungs- und Sanierungskredit

Rechts- und anfechtungssichere Vertragserstellung in der Unternehmenskrise des Kreditnehmers

Thomas Wuschek, Rechtsanwalt, MBA, SanExpert-Rechtsanwalt

I. Einleitung

Ein wesentliches Problem der Sanierungs- und Restrukturierungspraxis ist, dass Geschäftsleitung und Gesellschafter die existenzbedrohende Schieflage des Unternehmens häufig sehr spät erkennen oder nicht erkennen wollen.[1] Dieses Verschließen der Augen vor der ökonomischen Realität ist in der Praxis sehr häufig zu beobachten.[2]

Häufig wird auch der Finanzbedarf des Unternehmens verkannt.[3] Entsprechend ist in der Praxis nicht selten die Situation anzutreffen, dass erst kurz vor Eintritt der Insolvenzreife in einem Zeitpunkt drohender Zahlungsunfähigkeit – meistens nachdem externe Berater von den finanzierenden Banken zur Erstellung eines Sanierungsgutachtens beauftragt wurden – klar wird, dass die Fortführung und Sanierung des Unternehmens nur noch mit Hilfe einer externen Finanzierung gewährleistet werden kann.

Ist Liquidität notwendig, können von der Bank je nach den Anforderungen des Einzelfalls kurzfristige Überbrückungskredite oder langfristige Sanierungskredite gewährt werden.[4] Der Überbrückungskredit wird bereits in einer sehr frühen Phase der Krisenidentifizierung gewährt.[5] Er bezweckt die Beseitigung eines existenziellen, kurzfristigen Liquiditätsbedarfs, der infolge bereits ausgeschöpfter Bank- und Lieferantenkredite über den Fortbestand des Unternehmens entscheidet.[6]

Die Besonderheit liegt auch ...


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WEG-Kredit als flexibler Baustein für Eigentümergemeinschaften

Michael Butz, Vorstand, Bank für Wohnungswirtschaft AG

           

I. Finanzierungen von Maßnahmen in Wohnungseigentümergemeinschaften

Wohnungseigentümergemeinschaften stehen immer häufiger vor der Frage- oder Problemstellung, wie sie dringend anstehende und erforderliche Sanierungsmaßnahmen finanziell stemmen können. Neben einer zu geringen Rücklage ist häufig auch die Suche nach einem Finanzierungspartner eine größere Herausforderung für die Verwaltung einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Schwierigkeiten, aber auch Lösungsmöglichkeiten sollen nachfolgend aufgezeigt werden.

II. Sanierungsstau in Wohnungseigentümergemeinschaften

Grundsätzlich lässt sich bundesweit ein enormer Sanierungsstau in den Liegenschaften feststellen. Objekte aus den 60er, 70er und 80er Jahren sind zwischenzeitlich in die Jahre gekommen und an vielen Stellen wurde es einfach aus verschiedensten Gründen versäumt, die Immobilie richtig instand zu halten. Je größer eine WEG ist, desto mehr Motivationen und Interessen sind unter einen Hut zu bringen, sodass es häufig dazu kommt, dass anstehende Maßnahmen nur zögerlich oder gar nicht durchgeführt werden. Warum das so ist und von welchem Volumen wir sprechen, soll anschließend näher beleuchtet werden.

1.Grundsätzliche Ausgangslage in Deutschland

Bereits 2011 haben die Zählungen des Zensus ergeben, dass den größten Sanierungsbedarf Wohnungseigentümergemeinschaften haben. Betroffen sind rd. 9,3 Mio. Wohnungen, was ungefähr ...


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Mobilienfinanzierung: Risiken identifizieren, Chancen nutzen

Um in der Mobilienfinanzierung kein Geld zu verlieren, empfiehlt es sich, die Betrugsprävention im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie zur Chefsache zu machen.

Frank Schottenheim, Director Financial Institutions, Risikomanagement, PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG

     

I. Vom Risikomanagement zum risikobasierten Denken

Folgt man dem Qualitätsmanagement-Netzwerk DGQ[1], beziehen sich die wesentlichen Neuerungen der Neufassung der ISO 9001:2015 auf die Risiken und Chancen von Unternehmen. Statt eines Risikomanagements mit isolierten Qualitätsmethoden wie der FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse), fordert die Norm ein „risikobasiertes Denken“, das neben „bösen“ auch „gute“ Risiken kennt. Letztere „werden als Chancen bezeichnet. Risiken und Chancen sind oftmals direkt miteinander verbunden. Wer unternehmerisch tätig ist, der tut dies, um Chancen auf dem Markt zu nutzen. Dabei entstehen aber auch Risiken. Das Unternehmen muss für sich selbst abwägen, welche Risiken es akzeptieren und welche Chancen es nutzen will.“ Dieses Wechselspiel drückt sich aus in einem „risikobasierten Denken“, aus dem „Maßnahmen im Umgang mit den Chancen und Risiken“ abgeleitet werden. „Die Maßnahmen müssen dazu führen, dass die Risiken und Chancen gemanagt werden. Risiken werden dadurch reduziert, vorbeugend vermieden, geteilt oder akzeptiert. Chancen werden durch die ...


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Neuerungen im Kreditgeschäft im Fokus der Aufsicht

Frank Günther, Senior Consultant und Kreditspezialist- für FCH Consult GmbH

I. Übersicht über aktuelle aufsichtsrechtliche Anforderungen an das Kreditgeschäft

Auch 2019 befinden sich die Banken betreffs der Entwicklung Ihres Kreditgeschäftes weiterhin in einem komplexen, herausfordernden Marktumfeld. Dieses wird durch neue und erweiterte regulatorische Anforderungen, z. B. den MaRisk, den Papieren von EZB und EBA zum Thema der Beherrschung der Risiken von Non Performing Loans, den EBA-Guidelines zur Bildung der Gruppe verbundener Kunden oder den Richtlinien zur Kreditstatistik AnaCredit, aufsichtsrechtlich begleitet. Dabei steht im Zielbild ein qualitativ hochwertiges Kreditgeschäft, bei dem die Banken die perspektivischen Ausfälle beherrschen.

Als wesentliche Neuerungen speziell für das Kreditgeschäft sind hervorzuheben:

  • Objekt-/Projektfinanzierungen: Die Definition der Objekt-/Projektfinanzierungen wurde konkretisiert. Während der Entwicklungsphase eines Projektes/Objektes sind regelmäßige Besichtigungen und Bautenstandskontrollen durchzuführen. Der zeitliche Abstand ist unter Risikogesichtspunkten institutsindividuell festzulegen(MaRisk BTO 1.2 Tz. 5).
  • Kapitaldienstfähigkeit(KDF): In die Analyse sind auch Risiken für die zukünftige Vermögens- und Liquiditätslage des Kreditnehmers einzubeziehen,dies gilt insbesondere bei Immobiliar-Verbraucherdarlehenfür zukünftige, als wahrscheinlichanzusehende Einkommensschwankungen(MaRisk BTO 1.2.1 Tz. 1–2).
  • Sicherheitenbewertung bei Kreditgewährung: Der Wertansatz muss hinsichtlich wertbeeinflussende Umstände nachvollziehbar und in den Annahmen und Parametern begründet sein. Für die Überprüfung der Werthaltigkeit einer Sicherheit ist je nach Sicherheitenart eine ...

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Kostensenkungen im Kreditgeschäft – einfach machen

Eine signifikante Kostenersparnis bei gleichzeitig steigendem Kundennutzen und mehr vertriebsaktive Zeit für die richtigen Themen. Was kompliziert klingt, ist einfach darstellbar.

Matthias Paschke, Bereichsleiter Marktfolge Kredit 

und

Dr. Patrick Kuchelmeister, Vorstandsmitglied, beide Sparkasse Celle.

I. Zukunft ist einfach

Sofern Standardisierung und Automatisierung als Zukunftschancen konsequent genutzt werden und institutsübergreifend zusammengearbeitet wird, ergeben sich viele Chancen. Dies gilt auch oder insbesondere für lokale Sparkassen und Volksbanken. Allerdings bedarf es der konsequenten Umsetzung von Standards und eines gezielten Einsatzes von Technik.

Vielversprechende Slogans, mit denen lokale Kreditinstitute deutschlandweit werben, sind beispielsweise „Zukunft ist einfach“ oder „Anpacken statt Aufschieben“. Die Sparkassen und Volksbanken als präsente Institute im lokalen Bankenmarkt versprechen mit ihren Slogans, einfach zu sein oder fordern zum „Anpacken“ auf. Doch werden die Kreditinstitute dieser Aufforderung selbst gerecht? Ist es ein „einfach“ oder ein „Anpacken“, welches man verspürt, wenn man in die Institute hört? Die „erdrückende“ Regulatorik, das Niedrigzinsniveau, die digitale Transformation oder gar Disruption sind die oft zu hörenden Themenfelder. Diese zu recht herausgestellten Herausforderungen müssen bewältigt werden. Für manche Führungskraft steht der Begriff „Lösung“ jedoch nicht im Fokus. Obwohl die Werbeslogans „einfach machen“ oder „Anpacken“ genau dieses verfolgen, ist mancherorts intensives ...


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