Ausreißererkennung im Data Mining



Ausreißer in Datensätzen mit Hilfe von Techniken und Algorithmen aus dem Data Mining einfach identifizieren.

Holger Fullriede, Spezialist, Revision Models, NORD/LB Norddeutsche Landesbank.

I. Einleitung

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung fallen immer größeren Datenmengen an. Traditionelle, stichprobenbasierte Prüfungstechniken stoßen dabei an ihre Grenzen. Zudem sind Methoden des maschinellen Lernens als Teil des Hypes um die Künstliche Intelligenz in aller Munde. Die Möglichkeit, einfach Erkenntnisse aus der Analyse großer Datenmengen zu gewinnen, scheint in greifbare Nähe gerückt. Es stellt sich die Frage, wie in der Internen Revision ein einfacher, kostengünstiger Einstieg in diese Techniken gelingen kann und was dabei zu beachten ist.

Für den Einstieg in die Datenanalyse eignen sich z. B. Methoden des Data Mining. Unter Data Mining versteht man die Entdeckung unbekannter Muster in bekannten Daten. Dabei sollen die Muster interessant sein, was an den Kriterien Neuheit, Allgemeingültigkeit, Nichttrivialität, Nützlichkeit sowie Verständlichkeit gemessen wird. Üblicherweise ist das Data Mining in einen vollständigen Prozess mit vorheriger Datenselektion, Datenvorverarbeitung und Datentransformation, sowie anschließender Interpretation der Ergebnisse eingebettet, welcher auch als Wissensgewinnung in Datenbanken („Knowledge Discovery in Databases“) bezeichnet wird[1].

Ein Teilgebiet des Data Mining beschäftigt sich mit der Erkennung von Ausreißern ...


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Vergütungscompliance



Die Rolle der Compliance-Funktion nach MaRisk und MaComp in den Vergütungssystemen nach KWG/WpHG.

Hendrik Schwedewsky, Senior Referent Compliance, IKB Deutsche Industriebank AG[1].

I. Einleitung

Im vorliegenden Beitrag werden potentielle Aufgaben der Compliance-Funktion nach MaRisk und der Compliance-Funktion nach Art. 22 DelVO 2017/565[2] dargestellt. Zunächst wird auf die wesentlichen rechtlichen Grundlagen eingegangen. Anschließend werden die Notwendigkeit des institutsinternen fachlichen Austausches dargestellt sowie potentielle Tätigkeiten, jeweils der Compliance-Funktion nach MaRisk und der Compliance-Funktion nach MaComp, auf Basis der InstitutsVergV bzw. der DelVO 2017/565 beschrieben.

II. Rechtliche Grundlagen

Die allgemeinen Anforderungen jeweils zur Compliance-Funktion nach MaRisk und Compliance-Funktion nach MaComp sind in AT 4.4.2 MaRisk[3] bzw. Art. 22 DelVO 2017/565 sowie BT 1 MaComp[4] geregelt. Im Hinblick auf die Vergütungssysteme ergeben sich die Aufgaben der Compliance-Funktionen im Wesentlichen aus der InstitutsVergV, DelVO 2017/565 sowie den MaComp[5]. Für die Auslegung der genannten Anforderungen können die unterschiedlichen Schutzzwecke zugrunde gelegt werden. MiFID II[6] und die konkretisierende DelVO 2017/565 zielen vorrangig auf den Kundenschutz (z. B. Anlegerschutz) bei der Erbringung von Wertpapier(neben)dienstleistungen[7]. Die InstitutsVergV dient hingegen vorrangig dem Schutz des Instituts[8]. Mit der nationalen ...


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Das Tool-Set der WpHG-Compliance-Funktion im Fokus der Internen Revision



Effektive Verzahnung von Risikoanalyse, Überwachungsplan und Überwachungshandlungen.

Ralf Barsch, FCH Consult GmbH, Geschäftsführer, CIA und Prüfer für Interne Revisionssysteme sowie WpHG-Compliance-Beauftragter.

I. Einheitliches Risikoverständnis und Risikobewertung als Basis erfolgreicher Compliance-Arbeit

Ein einheitliches Risikoverständnis – aller Kontrollebenen in einem Institut – erleichtert nicht nur die Arbeit der Betroffenen, sondern ist eine wesentliche Voraussetzung zur Homogenisierung unterschiedlicher Risikoparamenter und damit einher gehender Bewertungen. Umso erstaunlicher ist es, dass dieser Punkt in der Praxis vieler Institute teilweise nicht die Aufmerksamkeit und letztendlich die Umsetzung erfährt, die seitens der Aufsicht immer wieder eingefordert wird.

Fakt ist, dass in der Praxis nach wie vor eine Vielzahl unterschiedlicher Risikoanalysen bestehen, u. a. für die Entscheidungsprozesse nach MaRisk AT 8.1 (Neu-Produkt-Prozess) und AT 8.2 (Änderungen betrieblicher Prozesse und Strukturen), Auslagerungen, Risikomodell Revision, Risikomodell Geldwäsche/sonstige strafbare Handlungen, Risikomodell MaRisk-Compliance, etc.

Die Auswirkungen sind so vielfältig wie fatal: Die Entscheider in den Unternehmen erhalten unterschiedliche Ergebnisse, es existieren unterschiedliche Schwellenwerte. In der Summe findet kein wirkliches Zusammenarbeiten statt und schließlich wird die Steuerung des Instituts durch die entsprechenden Top-Entscheider deutlich erschwert.

Die Anforderungen zur Ausgestaltung der Risikokultur im Allgemeinen Teil 3 der aktuellen MaRisk können hier i. V. ...


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Interpretierbarkeit von Blackbox-Modellen für das Kredit-Scoring



Anwendung aktueller Methoden aus dem Maschinellen Lernen auf bankinterne Verfahren.

Prof. Dr. Gerhard Hellstern, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg. Davor langjähriger Leiter des Referats Bankgeschäftiche Prüfungen 1 der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Baden-Württemberg. In seine Verantwortung fiel die Durchführung zahlreicher Säule 1 und Säule 2-Prüfungen bei LSI und SI im Rahmen des SSM

I. Einleitung

„Es liegt in der Verantwortung des beaufsichtigten Unternehmens, die Erklärbarkeit/Nachvollziehbarkeit von BDAI[1]-basierten Entscheidungen für sachkundige Dritte zu gewährleisten. Modelle lediglich als Blackbox zu betrachten, sieht die Aufsicht kritisch“[2]. Diese Aussage aus der 2018 veröffentlichten BaFin-Studie zum Thema Big Data und Künstliche Intelligenz beschreibt das Spannungsfeld bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz im Finanzbereich treffend. Während auf der einen Seite immer bessere Algorithmen für Prognoseprobleme verfügbar sind, sind deren Anwendung auf der anderen Seite offenbar enge Grenzen gesetzt. Die Finanzaufsicht legt u. a. Wert darauf, dass Entscheidungsvorschläge durch Algorithmen nachvollziehbar und erklärbar bleiben. Vergleichbare Anforderungen an verwendete Algorithmen gibt es auch in anderen Branchen, z. B. im Gesundheitswesen. Es reicht nicht aus, dass ein Algorithmus „funktioniert“, was sich vergleichsweise einfach mittels entsprechender Performance-Maße ermitteln lässt.

Eine Möglichkeit, mit der Anforderung nach Interpretierbarkeit umzugehen, besteht darin, lediglich einfache, ...


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Darstellung der neuen RTF-Vorgaben im Meldewesen

Dr. Daniel Baumgarten, Teamleiter Risikotragfähigkeit und Kapital, Sparkasse KölnBonn

Überarbeitete aufsichtliche Vorgaben zur Risikotragfähigkeit und Kapitalplanung

In Annäherung an die Erwartungen der EZB an die Ausgestaltung des ICAAP haben die BaFin und die Deutsche Bundesbank im Mai 2018 ein überarbeitetes Leitlinienpapier zur Risikotragfähigkeit (RTF) veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich an unmittelbar von der BaFin beaufsichtigte „Less Significant Institutions“ und enthält Vorgaben, die von der nationalen Aufsicht zukünftig bei der Beurteilung der bankinternen Risikotragfähigkeitskonzepte zugrunde gelegt werden und teilweise durch einzelne Institute bereits umgesetzt wurden.

Pflicht zur Meldung von Risikotragfähigkeitsinformationen

Mit dem CRD-IV-Umsetzungsgesetz wurde in § 25 KWG die Pflicht der Kreditinstitute und übergeordneten Unternehmen verankert, regelmäßig Risikotragfähigkeitsinformationen einzureichen. Die Einzelheiten der Meldepflicht einschließlich der Meldebögen sind in der am 30.12.2014 in Kraft getretenen Verordnung zur Einreichung von Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationen (FinaRisikoV) geregelt. Das Ziel der Meldung ist es, aufsichtsseitig regelmäßig und in einheitlich strukturierter Form Informationen über die von Instituten zur Steuerung ihrer Risikotragfähigkeit eingesetzten Methoden und Verfahren zu erhalten.

Abbildung der neuen Vorgaben im RTF-Meldewesen

Bereits für den Stichtag 31.12.2018 wurden durch die Deutsche Bundesbank Hinweise publiziert, wie Angaben zu RTF-Konzepten, die bereits den neuen Vorgaben entsprechen, übergangsweise in den bisherigen Vordrucken zu erfassen sind:

SEMINARTIPPS

Update: COREP & Liquiditätsmeldewesen 2020, 14.10.2019, Köln.

Aufbau einer workflowbasierten Meldewesen-Datenbank, 15.10.2019, Köln.

Herausforderung: Daten-Verzahnung Controlling, Melde- & Rechnungswesen, 16.10.2019, Köln.

Risikoinventur & Meldung zur Risikotragfähigkeit: Anpassungsdruck 2020, 12.11.2019, Frankfurt/M.

Aktuelle § 44er Sonderprüfungen im Meldewesen, 02.12.2019, Frankfurt/M.

So sind für die neue normative Perspektive hilfsweise vier Steuerungskriese anzulegen, einer für den aktuellen Stichtag und drei für zukünftige Planjahre. Für diese ist dann der bisherige Vordruck zur Abbildung von aus regulatorischen Vorgaben abgeleiteten Risikodeckungspotenzialen („RDP-R“) für das Basisszenario („Stichtagswert“) und ein adverses Szenario („angepasster Wert“) zu befüllen. Für den Fall mehrerer institutsindividueller adverser Szenarien ist bei der Meldung auf dasjenige adverse Szenario abzustellen, das den größten negativen Einfluss auf die Kapitalplanung hat.

Die Abbildung der neuen ökonomischen Perspektive ist vergleichbar mit der Erfassung der bisherigen Going Concern- und Liquidationsansätze. Es ist ein Steuerungskreis anzulegen und für diesen ein Vordruck zur Erfassung der Risiken und Limite („RSK“) sowie einer der vier Vordrucke zur Erfassung des Risikodeckungspotenzials zu befüllen. Welcher RDP-Vordruck zu wählen ist, ergibt sich daraus, ob ein barwertiger, barwertnaher oder „Säule 1+ Ansatz“ vorliegt.

Perspektivisch soll die oben beschriebene Übergangslösung durch eine Überarbeitung der FinaRisikoV und der damit verbundenen Einführung eines Vordrucks zur Erfassung der Kapitalplanung bzw. normativen Perspektive („KPL“) abgelöst werden. Ob dies vor dem nächsten Meldestichtag am 31.12.2019 möglich ist, ist nach Aussage der Deutschen Bundesbank auf Fachtagungen aktuell ungewiss, so dass ggf. zu diesem Stichtag weiterhin die oben beschriebene Übergangslösung oder ein zwischenzeitlich kommuniziertes alternatives Vorgehen zur Darstellung einer auf die neuen Vorgaben umgestellten RTF-Konzeption erforderlich sein wird. Aufgrund dieses Umstands sowie der zusätzlichen zukünftigen Anforderungen zur Erfassung von ILAAP-Informationen bleibt das Meldewesen nach FinaRisikoV in naher Zukunft ein spannendes Thema.

PRAXISTIPPS

  • Zeitnahe intensive Auseinandersetzung mit den überarbeiteten Vorgaben zur Risikotragfähigkeit und zum RTF-Meldewesen.
  • Frühzeitige Testerfassungen mit Beispieldaten vor dem Einreichungsstichtag.
  • Regelmäßiges Monitoring von aufsichtlichen Veröffentlichungen.

 

Beitragsnummer: 75263

 

Vom Fachbereichsleiter zum Prozessmanager



Einführung eines prozessorientierten Organisationsmodelles aus der Sicht eines Fachbereichsleiters

Eberhard Mailach, Leiter Kreditsekretariat, Gestaltung von Kreditprozessen, Nassauische Sparkasse

       

I. Neues Denken in den Stäben

1. Ganzheitliche prozessorientierte Sichtweise noch nicht angekommen

Statistisch werden Banken dem Dienstleistungssektor zugerechnet. Als Dienstleister steht man in den Diensten des Kunden und ist selbstverständlich bestrebt, dessen Wünsche bestmöglich umzusetzen. In diesem Sinne sind in den Banken manufakturartige Prozesse entstanden. Es gab zwar ein vordefiniertes Produktportfolio, dessen Bestandteile jedoch sehr individuell für den jeweiligen Kunden zusammengestellt und variiert wurden. Willige Menschen in den Instituten haben diese Kompositionen dann teilweise auch unter weiter Ausdehnung der technischen Möglichkeiten umgesetzt.

Auch in den Stäben war das Denken in Manufakturstrukturen an der Tagesordnung. Es gab klare Abgrenzungen. Die Organisation organisiert die Aufbau- und Ablauforganisation. Fachbereiche lieferten zu den definierten Arbeitsabläufen den fachlichen Input und griffen damit soweit notwendig mehr oder weniger stark in die Arbeit der Organisation ein. Die Themen Betriebssicherheit, Datenschutz und IT waren jeweils separaten Fachbereichen bzw. Beauftragten zugeordnet, die diese Aspekte letztlich losgelöst von den Produktionsprozessen gesamthausweit regelten. Für ...


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Projekte begleiten – im Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit



Die Begleitung von wesentlichen Projekten als Chance und Herausforderung für die Revisionsarbeit – wie kann die Innenrevision dem (selbst) gesetzten Anspruch gerecht werden?

Thomas Christoph Roth, CIA CCSA, Abteilungsleiter, Innenrevision, Vertriebs- & Sonderprüfungen/Grundsatzfragen, TARGOBANK AG.

I. Einleitung

Das Berufsbild des Revisors[1] hat sich durch verschiedene Kräfte gewandelt. Das Unternehmen möchte zeitnah und präventiv über Risikoentwicklungen und -treiber informiert werden. Das Wettbewerbsumfeld in der Finanzindustrie erfordert eine schnelle und effiziente Prozessarchitektur mit attraktiven Produktlösungen in einem weitestgehend verteilten Markt. Die Aufsichtsbehörden und der Gesetzgeber bilden ein Netz aus Regeln, Verlautbarungen, konkretisierenden Verwaltungsvorschriften und Empfehlungen, die das Wissen der Innenrevision als eine Stütze eines aktiven und wirksamen Risikomanagements ansehen.

Insoweit ist es naheliegend, die Tätigkeit einer Innenrevision auf die Begleitung von Projekten zu fokussieren, so geschehen mit BT 2.1 Tz. 2 der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Die Innenrevision hat unter Wahrung ihrer Unabhängigkeit und unter Vermeidung von Interessenskonflikten bei wesentlichen Projekten begleitend tätig zu sein.

Aber wie stellt es sich dar, wenn der Revisor außerhalb seiner Prüfroutine vorausschauend wesentliche Projekte begleitet und kein fertiges „Produkt“ vorfindet, sondern eine bewegliche Projektstruktur? Welchen Anspruch sollte die Innenrevision verfolgen, einerseits vor dem Hintergrund der ...


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Berührungspunkte zwischen Arbeitnehmervertretung und Interner Revision



Transparenz, Offenheit und Professionalität schaffen Vertrauen.

Diplom-Wirtschaftsmathematiker Diplom-Kaufmann Thomas Gossens, CIA CISA CRISC ACDA, Abteilungsleiter Revision Zentrale Aufgaben und Steuerung im Bereich Revision der Stadtsparkasse Düsseldorf.

I. Einleitung

Es kommt an verschiedenen Stellen im Innen- und Außenverhältnis der Internen Revision zu Berührungspunkten mit der Arbeitnehmervertretung: So können die Arbeitnehmervertretung oder ihre Mitglieder selbst im Fokus einer Revisionsprüfung stehen oder es gilt, gemeinsame Wege z. B. bei der Auswertung personenbezogener Daten in Prüfungen zu finden. Die Ausgestaltung der Internen Revision nach den anerkannten internationalen Berufsstandards mit den Themen Leistungsbewertung, Feedbackgespräche, Nachweis einer ausreichenden Fachkompetenz sowie Zeitaufschreibung ist ggf. gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung festzulegen. Transparenz, Offenheit und ein hoher Grad an Professionalität der Internen Revision werden in der Regel eine Basis dafür schaffen können, sensible Prüfungssituationen ohne Beschädigungen der Beteiligten zu meistern und von Interner Revision und Arbeitnehmervertretung gemeinschaftlich getragene konstruktive Ansätze zu entwickeln. So sollte es der Internen Revision auch in dieser besonderen Konstellation möglich sein, ausgerichtet am zu schaffenden Mehrwert die Notwendigkeit ihres Auftrags und die Anwendung ihrer verbindlichen Berufsstandards unter Berücksichtigung der Interessen der Beschäftigten angemessen zu vermitteln.

Im Folgenden werden die Berührungspunkte der Arbeitnehmervertretung mit der Internen Revision am Beispiel der ...


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Begleitung von IT-Projekten durch die IT-Revision



Wie der technologische Wandel Veränderungsprojekte in der Banken-IT erzwingt und warum sich die frühzeitige und proaktive Einbindung der IT-Revision lohnt.

Marianne Gottschall, IT-Revisorin, Revision, M.M.Warburg & CO.

         

I. Der technologische Wandel in der Bankenwelt

1. Die Entwicklung der IT zum strategischen Erfolgsfaktor

Der technologische Wandel der letzten Jahrzehnte hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Finanzbranche. Auch die Geschwindigkeit, mit der technologische Änderungen auf den Markt gespült werden, steigt stetig. Allein im Rückblick auf die letzten 70 Jahre hat sich einiges getan. Zwischen den ersten Kreditkarten, die in den 1950er Jahren in den USA in Umlauf kamen und der erstmaligen Nutzung von Bankautomaten, welche auf 1971 datiert wird, vergingen ca. 20 Jahre. Fast zehn Jahre später, im Jahr 1980 begann das Thema Onlinebanking und weitere sieben Jahre danach wurde die Idee des Mobile Payments geboren. Mit den 1990er Jahren kam die „Dot-Com-Blase“, ein etwas zu enthusiastischer Vorgeschmack auf die wachsende Bedeutung des Internets.

Nach der Jahrtausendwende folgten Technologien wie Blockchain, auf denen „Smart Contracts“ und Kryptowährungen basieren und die die Diskussionen ...


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Zunehmende Bedeutung der Internen Revision im Auslagerungsprozess



Chancen und Risiken aus Auslagerungen als Ausgangspunkt des Prüfungs- und Beratungsansatzes der Internen Revision.

Gisela Conrads, Bereichsleiterin Interne Revision, Münchener Hypothekenbank eG.

I. Bedeutung der Auslagerung in der Kreditwirtschaft

Die Finanzwirtschaft in Deutschland befindet sich seit Jahren in einer Struktur- und Ertragskrise. In Zeiten der zunehmenden Dynamik im Umfeld der Kreditinstitute, des steigenden Kostendrucks und den Aspekten des „Lean Management“ darf auch das Thema „Outsourcing“ – sprich die Auslagerung von Aktivitäten und Prozessen – nicht fehlen. Dieses Instrument, welches in der Industrie bereits vor über 100 Jahren zur Effizienzsteigerung eingeführt wurde, findet in der Finanzwelt erst seit ca. 20 Jahren verstärkten Einsatz. Neben IT-Aktivitäten wurden dabei auch standardisierte Kreditprozesse auf preiswertere – häufig nicht regulierte – Dienstleister verlagert[1]. Dies hat auch die Bankenaufsicht erkannt, die u. a. 2001 entsprechende Regularien erlassen hat, die seither weiter modifiziert wurden und die Interne Revision des auslagernden Instituts in die Pflicht nehmen. Da die Internen Revisionen in der Kreditwirtschaft darüber hinaus seit Jahren gefordert sind, sich stärker beratend und präventiv insbesondere bei als „wesentlich“ eingestuften Auslagerungen einzusetzen, bietet dieses früher eher stiefmütterlich behandelte Prüfungsgebiet viele (Beratungs-)Ansatzpunkte für die Interne Revision. Der nachfolgende Beitrag soll exemplarisch aufzeigen, ...


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