Der Beirat als Instrument der Family Governance



Dr. Patrick Peters, Düsseldorf

I. Einleitung

Zahlreiche Familienunternehmern und Unternehmerfamilien haben im Laufe der Generationen auf den Rat ihrer Beiräte gesetzt und ihm vertraut. Diese Beiräte waren meist schon von den Gründern installiert worden und werden über die einzelnen Generationen fortgesetzt und fortentwickelt. Welche Bedeutung ihnen im Rahmen der sog. Family Governance zukommt, wie sie funktionieren und warum sie für Familienunternehmen so wichtig sind – mit diesen Fragen befasst sich diese Abhandlung.

II. Begriffsdefinition

Unter Family (Business) Governance versteht die Fachwelt die Übertragung allgemeiner Corporate Governance-Prinzipien auf Familien- und Unternehmensfragestellungen. Bei der Corporate Governance (deutsch: Grundsätze der Unternehmensführung) handelt es sich, ganz grundsätzlich gesprochen, um den rechtlichen und faktischen Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung von Unternehmen zum Wohlwollen aller relevanten Anspruchsgruppen – es geht also bei der Governance um die Grundsätze verantwortungsvoller Unternehmensführung.

Für vermögende (Unternehmer-)Familien bedeutet das laut dem Wittener Institut für Familienunternehmen: „In der Family Business Governance werden Family Governance und Business Governance einander gegenübergestellt. Sie zielt darauf ab, Regeln für die Familie und ihren Umgang mit dem Unternehmen zu schaffen. Als zentrale Gremien werden der Familienrat/Gesellschafterausschuss und das Family Office gesehen, als zentrale Instrumente gelten Konfliktmanagement, Familienaktivitäten, Gesellschafterkompetenzentwicklung ...


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