Erste Bank erreicht 40-prozentigen Frauenanteil in Führungspositionen

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Die Erste Bank konnte den Anteil der weiblichen Führungskräfte in fünf Jahren um 25 % steigern. Während im Jahr 2012 32 % dieser Stellen weiblich besetzt waren, sind es aktuell 40 %. Ein Vorstandsmitglied der Erste Bank Oesterreich kommentiert, endlich sei man in der Normalität angekommen. Es wäre schön, wenn man nicht mehr über jung, alt, weiblich oder männlich, groß oder klein reden müsste. Weibliche Führungskräfte, Diversität generell sollten Normalität sein. Das sei der nächste Reifegrad des Unternehmens und daran müssten alle weiter arbeiten.

Vier von zehn Führungspositionen sind in weiblicher Hand. Das ist das erfreuliche Ergebnis vieler Maßnahmen, die die Erste Bank gesetzt hat, damit sich Mitarbeiterinnen auf einen solchen Karriereschritt vermehrt einlassen. Frauen gingen tendenziell von 120 % Leistung aus und trauten sich weniger zu als Männer. Frauen könnten viel öfter sagen: „Ich probiere es einfach aus. Mehr als dass es nicht reicht, kann nicht passieren.“

Die Gründe für die Zurückhaltung bei Frauen in der Arbeitswelt sind vielfältig. Vorrangig stehen oftmals die Doppelbelastung von Job und Familie, aber auch die mangelnde Selbstsicherheit beziehungsweise der fehlende Mut einem Karriereschritt im Weg. Die Erste Bank hat deshalb bereits vor fünf Jahren ein umfangreiches Paket geschnürt, um Frauen bei ihrem Karriereweg zu bestärken. Das Angebot umfasst unter anderem fachspezifische Ausbildungen für Frauen, Mentoring-Programme, ein eigenes Frauennetzwerk „Erste Womens Hub“ samt Veranstaltungen sowie flexible Rahmenbedingungen zur Vereinbarung von Beruf und Privatleben. Außerdem gilt es, ein ausgewogenes Verhältnis von Nachbesetzungen und bei der Talenteförderung im Auge zu behalten. Klar sei aber auch, dass die Auswahl von Führungskräften ausschließlich nach menschlicher und fachlicher Qualität erfolge.

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