Erwartungshaltungen an eine zentrale Auslagerungsüberwachung

Wie das Sourcing Management einer Bank Fachabteilungen in Zeiten des regulatorischen Wandels wertstiftend begleitet.

Jörg Schmitz, Sourcing Manager, IT, Organisation und interne Infrastruktur, KfW-IPEX Bank

I. Einleitung – Die Übersicht behalten

1. Regulatorische Notwendigkeit

Ein Blick in die MaRisk weist jeder Bank und jedem Finanzdienstleister den Weg: AT 9 Tz 12 sagt „Das Institut hat abhängig von der Art, dem Umfang und der Komplexität der Auslagerungsaktivitäten ein zentrales Auslagerungsmanagement einzurichten.“ Diese recht trockene Vorgabe sagt jedoch wenig aus über die Bedeutung bzw. den Wert der Auslagerungsüberwachung. Schlimmstenfalls sieht man den organisatorischen Aufwand des Cost-Centers und nicht den Ertrag eines Profit-Centers.

2. Zielgruppen und Aufgaben

Betrachtet man das Spannungsfeld der unterschiedlichen Erwartungshaltungen, in dem sich die Auslagerungsüberwachung bewegt, werden die vielen Fronten sichtbar, die es hierbei unter einen Hut zu bringen gilt: vom Vorstand bzw. der Geschäftsführung über Compliance, Informationssicherheit, Datenschutz, Servicenehmer und Servicegeber bis hin zu Aufsicht, Revision und Jahresabschlussprüfer. Kein leichtes Spielfeld, keine einfachen Mitspieler.

Das Leistungsspektrum im Sourcing umfasst die Einhaltung von KWG, MaRisk und weiteren Vorgaben (BAIT, EBA-Guidelines, etc.), die Unterstützung bei Verhandlungen zu Rahmenverträgen und Service Level Agreements (SLA) und die serviceorientierte Betreuung ...


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