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ForderungsPraktiker

ForderungsPraktiker ist die seit November 2009 zweimonatlich erscheinende Schwesterzeitschrift des BankPraktiker. Gerichtet an Fach- und Führungskräfte der Sanierungs-, Verwertungs-, Abwicklungs- und Inkassoabteilungen der Kreditinstitute informiert er praxisnah über alle Phasen des erhöhten Kreditrisikos von Restrukturierung, Sicherheitenbe- und -verwertung bis hin zur Beitreibung von Forderungen. Neben den von Praktikern mit wertvollen Tipps versehenen Artikeln, finden Sie zahlreiche Meldungen über aktuelle Themen aus Wirtschaft, Kreditgewerbe und Rechtsprechung sowie interessante Besprechungen der für die Zielgruppe beachtenswerten Fachpublikationen.

Unsere Beiträge aus dem Inhaltsverzeichnis

Besonderheiten der Bauinsolvenz aus Sicht des Kreditinstitutes

Die Bauinsolvenz stellt aus Sicht des Kreditinstitutes eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Auch in Zeiten von immer noch zurückgehenden Insolvenzfällen und einem so noch nie dagewesenen Bauboom befinden sich die Bauinsolvenzen in den Fallstatistiken immer noch in exponierter Stellung. Die Bauinsolvenz ist auch insoweit rechtlich und tatsächlich anspruchsvoll, da das in die Insolvenz geratene Bauunternehmen in aller Regel eine doppelte Stellung innehat. Auf die wesentlichen rechtlichen Fragestellungen geht dieser Beitrag ein.

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Management notleidender und gestundeter Risikopositionen

Die Dichte aufsichtsrechtlicher Normregelwerke namentlich des Unionsrechts, aber auch des nationalen Rechts, flankiert von materiellen zivilrechtlichen
Strukturen einschließlich der Judikatur auf allen Segmenten, nimmt dynamisch zu. Bei der aufsichtsrechtlichen Behandlung notleidender Engagements
ist mit der sog. „BackstopVO“ vom 17.04.2019 und den Leitlinien der EBA vom 31.10.2018 ein gewisser (Zwischen)Stand erreicht. Mit einigen Aspekten in
diesem Kontext befasst sich der Beitrag.

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Finanzdienstleister und Banken sollten stärker kooperieren

Im Interview erklärt Carl-Jan von der Goltz, wie sich die Landschaft der klassischen Kapitalgeber derzeit ändert, wie der deutsche Mittelstand darauf reagiert, wieso er klassische Banken eher als Partner denn als Konkurrenten sieht und wieso die Zukunft am Finanzmarkt in der Kooperation liegt.

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FinTechs und Banken: Vertiefung von Wertschöpfungsketten unter PSD2

Die PSD2 setzt den Rahmen für den „Open Banking“ genannten Austausch von Bankdaten zwischen Banken und regulierten Drittanbietern (z. B. FinTechs). Damit ergeben sich neue Wertschöpfungsketten für Banken und FinTechs, die Prozesse beschleunigen bzw. digitalisieren und damit Mehrwerte für Bankkunden schaffen. Ein Praxisbeispiel dafür ist die digitale Bonitätsprüfung beim Online-Kredit der SKG BANK in Zusammenarbeit mit FinTecSystems.

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Prüfung von Kreditsicherheiten

Kreditsicherheiten schrecken nicht nur Kunden ab, sie kosten die Finanzinstitute auch viel Geld. Im Outsourcing, der Automatisierung sowie der Digitalisierung der Prüfprozesse liegt ein hohes Potenzial, die Risikokosten zu senken. Die erhöhte Transparenz erleichtert es den Instituten, die Profitabilität ihrer Firmenkundenbeziehungen realistisch zu bewerten und sie zu steigern.

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

das EU-Parlament hat die Richtlinie zum „Präventiven Restrukturierungsrahmen“ beschlossen. Die einen feiern diese als durchschlagenden Erfolg für die Sanierung von Unternehmen. Andere, vornehmlich Gläubiger, sehen diese kritischer, da im Wesentlichen ihre Rechte betroffen sind. Viele Vorgänge in der Sanierung von Unternehmen sollen künftig durch eine Justiz- oder Verwaltungsbehörde entschieden werden. Funktioniert die außergerichtliche Sanierung in Deutschland so schlecht, dass Gerichte jetzt auch noch privatrechtlich organisierte Sanierungen entscheiden müssen? Ist die Erfolgsquote – rd. zwei Drittel der Krisenfirmen können wieder dem Markt zugeführt werden – so negativ oder erhebt diese Daten (bewusst) keiner? Existieren keine Alternativen der Sanierung in der Insolvenz mit der Eigenverwaltung, dem Insolvenzplan oder der übertragenden Sanierung? Und vor allem, können Behörden und gegebenenfalls gerichtlich eingesetzte Akteure wirklich besser sanieren oder darüber entscheiden? Benötigt werden in der Sanierung und Restrukturierung nicht Verwalter, sondern Gestalter!

Außergerichtliche Sanierungen funktionieren nach dem Einigungsprinzip über Verhandlungen und berücksichtigen die Rechte der Gläubiger wie auch das Rangprinzip. Dies soll jetzt durch den präventiven Restrukturierungsrahmen untergraben werden. Des Weiteren bestehen in Deutschland für Kreditinstitute detaillierte Vorgaben in den MaRisk. Diese schreiben einen Sanierungsverlauf mit bestimmten Bestandteilen, wie der Überprüfung der Sanierungsfähigkeit, vor. Banken und Sparkassen nehmen sich diesem aufwendigen und kostenintensiven Prozess im Sinne ihrer Firmenkunden an und begleiten die Sanierung oft als treibende Kraft. Des Weiteren hat der IDW mit dem Standard S 6 detaillierte Inhalte für ein Sanierungskonzept geschaffen. Begleitet wird dies durch eine kluge BGH-Rechtsprechung. Daher braucht es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Restrukturierungsplan. Ist der Inhaber denn so schützenswert als erfolgloser Unternehmenslenker oder sind es nicht eher die Gläubiger, die eben nicht die Geschäfte führen, aber ihr gutes Geld dafür hergeben? Es scheint, dass dieser „Präventive Restrukturierungsrahmen“ in Teilen nicht richtig betriebswirtschaftlich durchdacht wurde. Auch wurden anscheinend vorab keine Datenerhebungen zum Erfolg der außergerichtlichen Sanierung durchgeführt, sonst hätte man sich wohl viel Arbeit sparen können. Oder ist dieses Instrumentarium als verkappte ABM-Maßnahme für derzeit in Deutschland unterbeschäftigte Insolvenzverwalter gedacht?

Diese Richtlinie braucht so richtig keiner und auch kein förmliches und gerichtliches Sanierungsverfahren. Als die ersten Beiträge zu einem vorinsolvenzlichen Verfahren in 2010 erschienen, konnte man nur darüber lächeln. Jetzt vergeht einem das Lachen, gerade als betroffener Gläubiger! In Deutschland existiert ein klarer Rahmen und es bestehen logische Entscheidungskriterien, wie und ob eine vorinsolvenzliche Sanierung begleitet wird. Wenn jetzt alle Banken in der Zukunft ihre Sanierungsabteilungen schließen und keine erhöht risikobehafteten Kredite in der Sanierung mehr vergeben oder sonstige Zugeständnisse gewähren, hat der „Präventive Restrukturierungsrahmen“ wirklich einen durchschlagenden Erfolg gehabt. Bei der Umsetzung in nationales Recht sind auf jeden Fall die Überschneidungen zu den bestehenden Regelungen der InsO und der MaRisk zu beachten und es bedarf weiser Entscheidungen.

Beste Grüße von Prof. Dr. Wolfgang Portisch, Hochschule Emden-Leer

Alle Beiträge

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Frank Schottenheim, Director Financial Institutions, Risikomanagement, PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG

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Frank Schottenheim, Director, Financial Institutions, Risikomanagement, PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG.

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Frank Günther, Senior Consultant und Kreditspezialist- für FCH Consult GmbH

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  • Klaus Bales

    Rechtsanwalt, Geschäftsführer ImmoAdvisors GmbH, ALTOR Group, Heidelberg

  • Gregor Breitenbach

    Gruppenleiter Risikomanagement im Bereich Kredit, DZ BANK AG, Frankfurt

  • Dr. Friedrich Cranshaw

    Rechtsanwalt, vorm. Banksyndikus und Leiter Recht Mannheim

  • Peter Friedmann

    Niederlassungsleiter Baden-Württemberg, Hämmerle GmbH & Co.KG

  • Dr. Karsten Geiersbach

    Bereichsleiter Interne Revision, Kasseler Sparkasse

  • Horst Harms-Lorscheidt

    Piepenburg Gerling Rechtsanwälte

  • Frank J. Horvath

    Geschäftsführer Creditorum GmbH

  • Prof. Dr. Martin Hörmann

    Rechtsanwalt, Insolvenzverwalter, Anchor Rechtsanwälte, Ulm

  • Michael Jander

    Zentralbereichsleiter Immobilienbewertung und Kreditmanagement, Kreissparkasse Böblingen

  • Christian Merz †

    Rechtsanwalt, CLOUTH & PARTNER RECHTSANWÄLTE

  • Prof. Dr. Wolfgang Portisch

    Fachbereich Wirtschaft, Hochschule Emden-Leer

  • Eva Ringelspacher

    Restrukturierungspartner jwt GmbH & Co.KG

  • Rainer Staffa

    Vorstand, Volksbank Mittelhessen eG

  • Torsten Steinwachs

    Geschäftsführer, BMS Bondmanagement Support GmbH & Co KG, Frankfurt/M.

  • Wolfgang Wegener

    Abteilungsdirektor Rechtsabteilung, Stadtsparkasse Mönchengladbach

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