Individuelle Datenverarbeitung mit Excel – Best Practice

Test- und Freigabeverfahren standardisieren und erfolgreich einsetzen[1]

Annika Rüder, M. Sc., Spezialistin Risikocontrolling, comdirect bank AG

Noel Boka, M. Sc., Abteilungsleiter Controlling, VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG[2]

I. Einleitende Worte

Erscheinen die Anforderungen der MaRisk und der BAIT zum Management von IDV-Dateien in der Institutspraxis angekommen zu sein, so stellt sich unmittelbar hierauf aufbauend die Frage der Standardisierung und der Übertragbarkeit eines Best-Practice-Ansatzes. Sei die formale Integration in den Risikomanagement-Kreislauf als abgeschlossen zu beurteilen[3], stellt sich gleichwohl die Frage, ob auch für die Test- und Freigabeverfahren Standards und Qualitätsvorgaben bestehen. Der nachfolgende Beitrag greift diesen Gedanken auf und stellt verschiedene Wege zu Test- und Freigabeverfahren vor. Es soll als Ziel formuliert werden, eine Best Practice-Standardisierung aufzuzeigen und hiermit den Grundstein einer effizienten, betriebswirtschaftlich sinnvollen und ressourcenschonenden Vorgehensweise beizutragen.

II. Regulatorisches

Insbesondere durch die neuste MaRisk- und BAIT-Novelle hat die Bank bei der Anwendungsentwicklung Rahmenbedingungen zu schaffen, die betreffend

  • der Auswahl und Beschaffung,
  • der Entwicklung und Pflege,
  • der Test- und Freigabeverfahren, sowie
  • der Verfahrensdokumentation und Archivierung

geeignete Regelungen enthalten[4]. Dies umschließt auch Mustervorgehen und harmonisierte Antrags- und Zulassungsverfahren. Weitergehend kann eine Unterscheidung ...


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