Interne Revision 2020: Zukunftsfähig und qualitätsgesichert



Konzeptionelle Ansätze zur Vorgehensweise und praktische Umsetzungsbeispiele für kleinere Bankinstitute.

Dipl.-Kfm. Marcel Saur, M.A., Leiter Interne Revision, Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG.

I. Einführung: Quo vadis Interne Revision?

Die Bankenlandschaft befindet sich gegenwärtig in einem verschärften Wettbewerbsumfeld. Die technologisch aus der Digitalisierung bedingten Veränderungen im Markt werden häufiger und schneller – Kunden haben ihre Ansprüche in einem für die Banken herausfordernden Maße angepasst. Das aktuelle Niedrigzinsumfeld führt zu einer angespannten Kosten- und Ertragslage bei den Instituten und die in Komplexität und Intensität ansteigenden, aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen stehen dieser Entwicklung disparat gegenüber. Für die Interne Revision (IR) stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage nach ihrer zukünftigen strategischen Stellung im Institut[1]. Denn in der Praxis bleibt die latente Auffassung über das Berufsbild, die Zielsetzung und Wirkung der IR auch heutzutage weitgehend unklar: Wird beim Umgang mit der IR von potentiellen Gewinnen aus der Beratungschance oder eher von potentiellen Verlusten aus der (Prüf-)Bedrohung gesprochen? So liegt es nicht zuletzt am Selbstverständnis der IR, ob sie sich als Geschäftsblockierer oder Problemlöser bei den beteiligten Personen im Institut verstanden sehen möchte[2].

Der vorliegende Beitrag setzt sich mit der Fragestellung nach einer optimierten und zukunftsgerichteten ...


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