Nutzung von IT-Ressourcen Dritter – Cloud-Computing

Die Nutzung von externen IT-Dienstleistern bringt unzählige Anwendungsmöglichkeiten, Expertise und Kosteneinsparpotenzial – aber auch neue Herausforderungen.

Pascal Ritz, Geschäftsführer, Justo Unternehmensberatung GmbH[1].

     

I. Die Wolke über dem Neuland

„Das Internet ist für uns alle Neuland“, mit diesen Worten sorgte die Bundeskanzlerin für einige Erheiterung. Insbesondere für Kreditinstitute ist die Integration von externen, über das Internet angebundenen IT-Dienstleistungen keine Unbekannte. Cloud-Lösungen, mit unterschiedlichen Betreibermodellen versehen, werden regelmäßig nachgefragt.

Die Gründe für die Nutzung von Cloud-Anbietern sind in der Praxis vielfältig. Neben wirtschaftlichen Aspekten spielt regelmäßig der Zukauf von Leistungen eine Rolle, die aktuell von dem eigenen Rechenzentrum nicht erbracht werden (können). Darüber hinaus ist auch die Partizipation an der Expertise des Dritten ein Entscheidungsgrund.

Für Kreditinstitute relevante Dienstleistungsmodelle im Cloud-Computing können wie folgt beschrieben werden:

  • Bereitstellung von Rechenleistungen und Speicherplatz (IaaS),
  • Bereitstellung von Entwicklerplattformen (PaaS),
  • Bereitstellung von Softwareapplikationen/Webanwendungen (SaaS).

Mit dem Dienstleistungsmodell gehen unterschiedlich starke Souveränitätsverluste einher. Während das Kreditinstitut bei der Nutzung von Speicherplatz im Regelfall über das verwendete Betriebssystem und die installierten (Software-)Komponenten bestimmt, ist bei der Entwicklerplattform die Einflussmöglichkeit auf die ...


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