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Zertifizierter IKS-Beauftragter

Fundiertes Know-how für IKS-Verantwortliche & Pragmatische Lösungsansätze

Die mittlerweile zahlreichen IKS-Vorgaben, wie z. B. eine geforderte IKS-Wirksamkeits-Überwachung, und drohende Konsequenzen, wie z. B. Kapitalzuschläge bei IKS-Mängeln, erfordern eine Systematisierung und Dokumentation des IKS, damit die Geschäftsleitung in regelmäßigen Abständen  einen Bericht über den Zustand des IKS erhalten kann. Diesbezüglich wird eine Koordinierungsfunktion im Institut benötigt, welche sich um die zuvor beschriebenen Erfordernisse kümmert. Sie möchten Ihre Funktion aufbauen und/oder praxisnah vertiefen? Dann melden Sie sich an zu unserem neuen viertägigen Zertifikatsprogramm. Dieses bietet Ihnen eine Vertiefung Ihres Fachwissens und einen Qualifizierungsnachweis hoher fachlicher Spezialisierung. Unsere Referenten sind sehr erfahrene Experten im Themenfeld.

Inhaltsverzeichnis:

Nächster Termin

04.05.2020 - 07.05.2020 Berlin 2.900,00 €
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Seminarthemen und Agenda

Das Zertifikatsprogramm setzt sich aus den folgenden vier Seminarbausteinen zusammen:


Tag 1: IKS KOMPAKT: Aufbau & Management einer IKS-Organisation

Knackpunkte & Herausforderungen bei der Professionalisierung des IKS 

Praktische Umsetzung der (erhöhten) IKS-Prüfungsanforderungen 


Tag 2: Praktische Vorgehensweisen zur Implementierung eines IKS

Vorgehensweise beim Aufbau eines Prozessmanagements und Einführung eines internen KontrollSystems - Chancen und Stolpersteine in Projekten 

IKS-Praxisbericht: Festlegung Schlüsselkontrollen & Risikozuordnung • systemunterstützte Kontrolltests • Reporting 


Tag 3: Der (zukünftige) IKS-Beauftragte 

Instrumente der IKS-Evidenz

Rolle der IKS-Evidenz & Vorkehrungen für eine effektive Kooperation im Institut 


Tag 4: IKS-Bewertung & Festlegung wesentlicher Prozesse

Praxisbericht zur Bewertung von Prozessrisiken 

Praxisbericht: Kontrolltests als Grundlage für die Bewertung der Angemessenheit und Effektivität des IKS 

Kontrolltests & Wesentliche Prozesse aus Sicht der Internen Revision

Tag 1IKS KOMPAKT: Aufbau & Management einer IKS-Organisation


Knackpunkte & Herausforderungen bei der Professionalisierung des IKS (Michael Helfer)

Starke Impulse aus den bankaufsichtlichen Risikokulturanforderungen zur Systematisierung der erforderlichen Elemente, u. a. „Zentraler Lenkungsausschuss“ als wichtiger IKS-/Risikokultur-Bestandteil

Inkonsistenzen der vorhandenen Risikoanalysen als permanente Schwachstelle und hohes Kontrollrisiko (!)

Vorgehensweise beim Aufbau einer IKS-Prozesslandkarte (ca. 100 Schlüsselkontrollen) und Vernetzung mit dem Prüfungsuniversum (Revision), dem Kontrollplan (Compliance), der Steuerung der operationellen Risiken (Risikocontrolling) sowie den AT 8.2-Prozessen (!); Herstellung einer Kongruenz mit den Festlegungen des IT-Schutzbedarfs

Zielfoto IKS-Management/-Evidenz, Rahmenbedingungen, Hindernisse und bankaufsichtliche Anforderungen


Praktische Umsetzung der (erhöhten) IKS-Prüfungsanforderungen (Thorsten Pegelow)

Standardisierte IKS-Checkliste als Grundbaustein für das Revisionscockpit und (!) die strukturierte IKS-Berichterstattung nach § 25c KWG

Einbezug & Bewertung der IKS-Einflussfaktoren im Rahmen der Prüfungsplanung

Prüfung des Auslagerungs-IKS: Vorgehensmodelle, praktische Umsetzung, systematischer Einbezug in Planung, Prüfung & Reporting - Verschärfungen durch immer wieder neue MaRisk & BAIT

Darstellung der IKS-Mängel in Prüfungs-/Quartals-/Jahresberichten

Erfahrungsbericht: Einflussfaktoren auf Organisation & Prüfung des IKS durch die deutsche und europäische Aufsicht



Tag 2Praktische Vorgehensweisen zur Implementierung eines IKS

 

Vorgehensweise beim Aufbau eines Prozessmanagements und Einführung eines internen KontrollSystems - Chancen und Stolpersteine in Projekten (Daniela Häming)

Aufsichtliche Rahmenbedingungen und Nutzen für das Institut – erforderliche Maßnahmen und Ressourcen für IKS-/Prozessmanagementprojekte

Praxisbericht zur Optimierung der bestehenden Orga-Anweisungen – Ausgangssituation und Zielbild

Hohe Bedeutung der (neuen) Rollen im Prozessmanagement – Schnittstellen zu IKS-Projekten: Sind Prozessbeschreibungen ohne Kontrollen überhaupt sinnvoll/zulässig?

Umfang und Ausgestaltung von Prozesslandkarten, u. a. Gliederungstiefe – erforderliche Verzahnungen mit der schriftlich fixierten Ordnung (sfO) und den Kontrollen


IKS-Praxisbericht: Festlegung Schlüsselkontrollen & Risikozuordnung • systemunterstützte Kontrolltests • Reporting (Regina Cordts)

Strukturierung von Prozessen zum Aufbau einer IKS-/Prozesslandkarte

Kontroll-Identifikations-Tool zur Herstellung von Referenzen zwischen Kontrollen & Risiken

Vorgehensweisen zur Identifikation von Schlüsselkontrollen

Systemgestützte Beurteilung von Angemessenheit und Wirksamkeit (IKS Self-Assessment), ergänzende Durchführung von risikobasierten Prozessanalysen

Zusammenarbeit mit weiteren Bereichen der 2. und 3. Verteidigungslinie (insbesondere OpRisk & Revision)

Einheitlicher (IKS-)Risikobericht für Vorstand und Aufsichtsrat/Prüfungsausschuss

Tag 3Der (zukünftige) IKS-Beauftragte 

 

Instrumente der IKS-Evidenz (Michael Helfer)

Hohe Bedeutung der Prozesslandkarte für die Aufgabenwahrnehmung der IKS-Evidenz

Verwaltung einer strukturierten Risiko-Kontroll-Matrix

Einflussnahme auf die Vereinheitlichung der Wesentlichkeitsbegriffe und der Risikoanalysen, u. a. Zusammenführung „Wesentliche Änderungen“ (AT 8.2) mit „NPP“ (AT 8.1) und „Auslagerungen“ (AT 9)

Hohe Bedeutung und Praxistipps für die Implementierung eines zentralen Veränderungsprozesses unter Einbeziehung des Rechtsmonitorings und der IT-Changes

 

Rolle der IKS-Evidenz & Vorkehrungen für eine effektive Kooperation im Institut (Michael Helfer)

Inhalte der IKS-Rollen im Institut, u. a. Aufgaben jeweils der ersten, zweiten und dritten Verteidigungslinie - Zusammenspiel aller Beteiligten 

Vertiefende Darstellung der Vorgehensweise bei der Entwicklung, Integration und Förderung eines angemessenen Rollenmodells nach dem „Three-Lines-of-Defense“-Modell

Konkrete Aufgaben der IKS-Evidenz, u. a.

  • Regelmäßige Aktualisierung des IKS-Regelkreislaufs
  • Management der Angemessenheits- und Wirksamkeitsbeurteilung der modellierten Kontrollen durch Testing der Kontrollen auf Basis der im IKS-Rahmenwerk festgehaltenen Vorgaben
  • Vorgaben für die Definition und Dokumentation von Grundgesamtheiten für das Testing der Kontrollen in Abstimmung mit den Fachbereichen
  • Kommunikation und Abstimmung des Testings mit den Fachbereichen
  • Dokumentation der Ergebnisse der Angemessenheitsbeurteilung und des Testings u. a. in der Risiko-Kontroll-Matrix
  • Vorgaben für die Einstufung von Kontrollschwächen und Ableitung von Vorschlägen für Maßnahmen bei Identifikation von Kontrollschwächen
  • Abstimmung der aktualisierten Risiko-Kontroll-Matrix
  • Erstellung und Berichterstattung des IKS-Jahresberichts 

Tipps für den Umgang mit Zielkonflikten und Widerständen

Tag 4IKS-Bewertung & Festlegung wesentlicher Prozesse

 

Praxisbericht zur Bewertung von Prozessrisiken (Verena Morio)

Vorgehensweise zur Erstellung eines risikoorientierten IKS 

Sicherstellung einheitlicher Vorgaben – Operationelle Risiken als Grundlage

Quantifizierung von Prozessrisiken: Herausforderungen bei der Berechnung von Schadenhöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten – Unterscheidung Brutto- und Nettorisiken sowie „Normal und Worst Case“ 

Behandlung prozessübergreifender Risiken


Praxisbericht: Kontrolltests als Grundlage für die Bewertung der Angemessenheit und Effektivität des IKS (Thomas Kredel)

  • Kontrolltests (Supervision) durch risikoorientierten, aber systematischen Einbezug in Funktionsprüfungen der Internen Revision
  • Organisatorische Rahmenbedingungen • Design der Arbeitsprozesse und strukturierte Festlegung von Kontrollen • Grenzen eines Self-Assessments • Art und Umfang der Qualitätssicherung
  • Risiko-/Kontrollanalyse zur Generierung von funktionsgetrennten Kontrolltests (i. S. e. Frühwarnsystems)
  • Spannungsfeld Selbstkontrolle (Self-Assessment) durch Fachbereiche vs. Supervision durch Interne Revision
  • Dokumentation der Supervision in einem Kontrollsystem & Ansprüche der Aufsicht


Kontrolltests & Wesentliche Prozesse aus Sicht der Internen Revision (Dr. Karsten Geiersbach)

Erwartungshaltung der Aufsicht

Festlegung und Prüfung wesentlicher Prozesse

Vorgehensmodell bei der Beurteilung der AT 8.2-Risikoanalyse & Sicherstellung eines einheitlichen Beurteilungsmaßstabs; Abgrenzung der IR-Aufgaben zur Rolle der Compliance-Funktion bei wesentlichen Anpassungsprozessen

Wirksamkeit des IKS als neuralgischer Punkt, Verwendbarkeit der Wirksamkeit-/Kontrolltests von Compliance sowie Optimierungspotenziale

Ansatzpunkte für präventive interne Monitoring-Aktivitäten/Kontrolltests zur Überprüfung der bankeigenen Methodik (!)

IDW Prüfungsstandards als praktikable Grundlage, insbesondere PS 261 und PS 300 für IKS-Kontrolltests und Berichterstattung sowie Bestimmung der Stichprobengröße

 Als Abschluss ist ein Online-Test mit 20 Multiple Choice-Kontrollfragen aus den vier obigen Seminaren zu bestehen.

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt enthalten: Seminardokumentation, Erfrischungen, Mittagessen und ein Fachbuch, sofern dies unter dem Seminartitel links erwähnt ist. Das Fachbuch wird nur vor Ort ausgehändigt und kann bei Ausverkauf durch einen gleichwertigen Titel ersetzt werden. Bei der Teilnahme an mehreren Seminaren dieser Seminarreihe durch einen oder mehrere Mitarbeiter aus demselben Unternehmen erhalten Sie für jedes weitere Seminar € 50,- Rabatt.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Bei Stornierung Ihrer Anmeldung bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir ein Bearbeitungsentgelt von 150,- €*. Bei Stornos nach diesem Zeitpunkt wird das gesamte Seminarentgelt fällig. Zur Fristwahrung müssen Stornos schriftlich bei uns eingehen. Kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin ist möglich. Umbuchungen auf ein anderes Seminar sind bis zu vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin kostenfrei, danach fällt ein Bearbeitungsentgelt von 150 Euro* an. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche, wenn die Absage mindestens zwei Wochen vor dem Seminartermin erfolgt. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Durch die Teilnahme am Seminar erhalten Sie 7 CPE-Punkte als Weiterbildungsnachweis für Ihre Zertifizierung.

* zzgl. 19 % MwSt. ** inkl. 7 % MwSt.

Tagungsort

art´otel Berlin
Wallstraße 70 – 73 in 10179 Berlin
Telefon: +49 30 240 620
https://artotelberlinmitte.de/

Nächster Termin

04.05.2020 - 07.05.2020

Ihre Dozenten

Michael Helfer
Geschäftsführer
FCH Consult GmbH


Thorsten Pegelow
Unternehmensbereichsleiter, Direktor Revision
Hamburger Sparkasse AG


Daniela Häming
Abteilungsleiterin/Direktorin Organisationsmanagement
Internationales Bankhaus Bodensee AG


Regina Cordts
Sachgebietsleitung IKS-Evidenz
Norddeutsche Landesbank - Girozentrale -


Verena Morio
Senior-Referentin im Risikomanagement
Sparkasse KölnBonn


Dr. Karsten Geiersbach, CIA
Leiter Interne Revision
Kasseler Sparkasse


Thomas Kredel
Master Revisor Revision + Risk & ControlSelf-Assesments
TARGOBANK AG

Spezialistenzertifikat

Bilden Sie sich zum Spezialisten in Ihrer Fachrichtung fort und erhalten Sie dafür ein Hochschulzertifikat. Weisen Sie so auch gegenüber der Aufsicht, dem Arbeitgeber und den Kunden Ihre Sachkund...

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Bei Seminarteilnahme erhalten Sie die Dokumentation bereits inklusive.

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