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Kreditrevision

Die Prüfungen im Kreditbereich werden durch die gestiegene Komplexität in den Pro­zessen und die verschärften regulatorischen Anforderungen (u. a. Neue MaRisk, WIKR, AnaCredit, Forbearance, NPL-Leitfaden, Datenqualität) zunehmend schwieriger und erfordern einen hohen zeitlichen Aufwand, um eine aussagekräftige Prüfungssicherheit zu erlangen. Die Bundesbank hat dies zum Anlass genommen, die aufsichtlich angemessene Risikovorsorge in den Instituten zu überprüfen und beginnt derzeit mit entsprechenden „PAAR“-Prüfungen. Darüber hinaus steht die Beurteilung der Risikofrüherkennung im Fokus der Aufsicht.

Die neuen MaRisk verschärfen die Anforderungen an die Prüfungstätigkeiten im Kreditbereich noch. Beispielsweise hinsichtlich der Themen Verlustdaten & Erlösquoten oder neuen Forbearance-Regelungen. Das Institut hat hier eine angemessene Erfassung der Erlöse aus der Abwicklung von Kreditengagements sowie der zugehörigen historischen Werte der Kreditsicherheiten in einer Erlösquotensammlung zu gewähr­leisten. Erkenntnisse daraus sind in der Risikosteuerung zu berücksichtigen. Eine Historie der Kennzahlen muss im ersten Schritt ggf. auch rückwirkend (!) aufgebaut werden. Dabei soll auf hauseigene Quoten und nicht nur auf Pooldaten abgestellt werden. Für die Verwendung externer (Pool-)Daten geben die neuen MaRisk ebenfalls zusätzliche Plausibilisierungspflichten vor. Hierfür sind beispielsweise die (Kredit-)Prozesse und darin implementierte Kontrollen entsprechend anzupassen.

Seit einigen Jahren ist beispielsweise die Prüfung der § 18 KWG-Prozesse bei Kreditprüfungen mehr oder weniger „mitgelaufen“. Durch den im Zuge der WKR-Umsetzung neuen § 18a KWG und die ebenfalls neuen § 505a ff. BGB sowie EBA-Vorgaben für die Kreditanalyse sind die neuen Bonitätsprüfungsprozesse vor neue Herausforderungen gestellt worden. Dennoch sind weiterhin Prozessvereinfachungen möglich. Sich aus diesem Spannungsfeld ergebende Prüfungsrisiken und Risikopotenziale (u. a. neuer Bonitätsjoker für Kunden und weitere Rechtsfolgen) sollten durch fundierte Prüfungen vermieden werden. Der Prüfungsprozess der Revision zu den neuen § 18/§ 18a KWG-Vorgaben ist entsprechend anzupassen und wieder zu intensivieren. Die Dokumentation wird bei kommenden Rechtsstreitigkeiten eine maßgebliche Rolle spielen

Wichtig für die betroffenen Mitarbeiter aus den Bereichen Revision, Kredit und Kreditrisikocontrolling ist es, sich mit den neuen Themen vertraut zu machen und sich praktische Tipps für eine effiziente und trotzdem regelkonforme Durchführung ihrer Tätigkeiten zu holen.

Ich freue mich, Sie auf unseren Seminaren zu diesem Thema persönlich begrüßen zu dürfen und stehe Ihnen im Vorfeld gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Björn Wehling, Bereichsleiter Revision, Finanz Colloquium Heidelberg GmbH

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