FCH Gruppe AG Logo

FCHProduktsuche

In wenigen Schritten zu unseren Produkten:

☎ Jetzt anrufen: +49 6221 99898 - 0
✉ Oder per Mail: info@fc-heidelberg.de

Revision Risikomanagement

Risikomanagement und Gesamtbanksteuerung sowie die damit einhergehenden Prozesse sind das A und O eines jeden Instituts. Nur wenn diese sauber und prüfungs­sicher aufgesetzt sind, sind effizienz- und risikoorientierte Entscheidungen möglich. Die neuen MaRisk bringen eine Vielzahl an Neuerungen und Konkretisierungen mit sich, die prozess- und dokumentationsseitig zu berücksichtigen sind. Hiervon sind nahezu alle (!) Bereiche im Institut betroffen. Es ergeben sich insbesondere Herausforderungen bei bereichsübergreifenden Prozessen bzgl. Schnittstellen und (Daten-)Qualitätsan­for­de­rungen (z. B. Berichts-/Rechnungs-/Meldewesen). Besonders die Themen Risikokultur, Reporting, Auslagerungen und der prozessseitig neu zu verankernde Verhaltenskodex bringen Anpassungsbedarf mit sich.

Der neue aufsichtliche Überprüfungs- und Bewer­tungs­prozess der EBA (SREP) – für kleinere und „weniger bedeutende“ Institute (LSI-SREP) – rückt die Prüfung der institutsspezifischen Liquiditäts-, Refinanzierungs- Kapitalplanungs- und Risikotrag­fähigkeitsprozesse sowie der Risiko- und Geschäftsstrategie-Prozesse in den Blickpunkt der Aufsichts- und Revisionsprüfungen. Bei erhöhten Risiken verhängt die Aufsicht „SREP-Bescheide” mit zusätzlichen Eigenmittelanforderungen. Hier zeigt sich die Banksteuerungskompetenz der Vorstände. Die Aufsicht hat hier einen erklärten Schwerpunkt gesetzt und wird sich in künftigen MaRisk-­(Sonder-)Prüfungen sowie in den jährlichen Aufsichtsgesprächen von der Angemessenheit der Risikosteuerungsprozesse überzeugen. Die Interne Revision muss hier im Vorfeld bereits entsprechende Schwachstellen identifizieren und kommunizieren – auch direkt an die Aufsicht.

Somit nimmt die Bedeutung der Prüfung des Risikomanagements durch die Interne Revision weiter zu. Die Institute und damit auch die Interne Revision stehen vor der großen Herausforderung einer risikoorientierten Gesamtbanksteuerung bei gleichzeitig starkem Kostendruck und ertragsorientierten Geschäftszielen. Zusammen mit den aufsichtlichen Vorgaben ergeben sich somit (neue) Prüfungsansätze und komplexe Prüffelder zur risikobasierten Beurteilung der Gesamtbanksteuerung.

Ebenso stehen neue Prozesse unter besonderer Beobachtung der Aufsicht. Neu ist die verpflichtende (!) NPP-Nachschau. Auch mögliche operationelle Risiken aus den NPPs sind zu berücksichtigen.

Ich freue mich, Sie auf unseren Seminaren zu diesem Thema persönlich begrüßen zu dürfen und stehe Ihnen im Vorfeld gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Björn Wehling, Bereichsleiter Revision, Finanz Colloquium Heidelberg GmbH

Neueste Beiträge

Analyse von Daten
Graphen
Revenue
Besprechung von Analysen

Mit freundlicher Unterstützung von