FCH Gruppe AG Logo

FCHProduktsuche

In wenigen Schritten zu unseren Produkten:

☎ Jetzt anrufen: +49 6221 99898 - 0
✉ Oder per Mail: info@fc-heidelberg.de

Revisionsmethodik/Prüfungsplanung

Die aktuelle Regulierungsflut zwingt Revisoren und Prüfungsverantwortliche, sich Gedanken über die bisher genutzten Revisionsmethodiken und Vorgehensweisen bei der Prüfungsdurchführung zu machen und die (Jahres-)Prüfungsplanung sowie Durchführung der einzelnen Prüfungen zu überdenken und an vielen Stellen anzupassen.

Dazu sind IT-gestützte Verfahren und Methoden verstärkt in die Revisionsarbeit einzubeziehen, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Prüfungsabläufe zu standardisieren bzw. ggf. zu automatisieren und eine unter Risikogesichtspunkten bessere/effizientere Aufteilung der verfügbaren Prüferressourcen zu ermöglichen. Voraussetzung ist jedoch eine saubere und damit überprüfbare Datengrundlage. Nicht nur die Fachbereiche müssen diese Anforderungen umsetzen, um der Internen Revision entsprechende Daten zur Verfügung stellen zu können. Auch die Interne Revision selbst muss sich ihrerseits bei der Erstellung entsprechender Revisionsdaten (z. B. Prüfungsberichte) an den neuen Anforderungen (u. a. aus neuen MaRisk, BCBS 239 oder BAIT) messen lassen.

Eine gründliche Prüfungsvorbereitung ist nach wie vor eine wesentliche Voraussetzung zur risikoorientierten Festlegung und Erreichung der Prüfungsziele. Umso erstaunlicher ist es, dass dieser Punkt in der Revisionspraxis teilweise nicht die Aufmerksamkeit (und den entsprechenden Zeitanteil!) erfährt, wie es für die professionelle Prüfungsdurchführung erforderlich wäre. Die Prüfungsdurchführung berücksichtigt nahtlos die Ergebnisse der Prüfungsvorbereitung, d. h., zunächst werden die in der Einzelrisikoanalyse erarbeiteten potenziellen Risiken den entsprechenden Prüfungshandlungen und Prüfungszielen gegenübergestellt. Hierdurch – und nur hierdurch! – werden die Konsistenz und Nachvollziehbarkeit von Prozessrisiken, Prüfungszielen und Prüfungshandlungen sichergestellt.

Die Revisionsmethodiken stehen auch zunehmend im Fokus der Aufsicht und externen Prüfer, da diese die Revision als verlängerten Arm sehen und eigene Prüfungsanforderungen indirekt auf die Interne Revision übertragen. Daher kann die Aufsicht bei der Prüfung der Fachbereiche der Bank die Prüfung jederzeit auf die Interne Revision ausweiten. Nicht selten werden bedeutende oder sogar schwerwiegende Feststellungen (F3/F4) in den Fachbereichen dann auch der Internen Revision zugerechnet und ggf. die Wirksamkeit der Internen Revision in Frage gestellt.

Dieser Entwicklung sollte frühzeitig durch die Verbesserung der Revisionsplanung und Revisionsansätze entgegengewirkt werden, um eine höhere Prüfungssicherheit und prüfungssichere Dokumentation zu erlangen sowie Mehrwerte innerhalb des Hauses schaffen zu können.

Ich freue mich, Sie auf unseren Seminaren zu diesem Thema persönlich begrüßen zu dürfen und stehe Ihnen im Vorfeld gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Ralf Barsch, Geschäftsführer FCH Consult GmbH

Neueste Beiträge

Revenue
Loesungsprozess
Graphen
Besprechung von Analysen

Mit freundlicher Unterstützung von