Sicherung von Qualitätsstandards im Reporting

Gestaltungsvorgaben für IDV-Anwendungen festlegen und für ein wirksames Berichtswesen nutzen.

Noel Boka, M. Sc., Abteilungsleiter Controlling, VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG[1]

I. Regulatorisches

Sei zu den exakten Vorgaben der MaRisk auf die zitierte Literatur verwiesen, ergeben sich aus diesen dennoch wesentliche Konsequenzen für die technische Gestaltung von Reports[2]:

  • Je schneller und je analytischer die Berichte gestaltet werden müssen, umso weniger Zeit bleibt für die Datenaufbereitung und -verarbeitung sowie eine stetige Anpassung des Berichtswesens;
  • Die Zusammenführung und Berichterstattung von Daten erfolgt stets im Spannungsfeld zwischen technischer Aggregationsfähigkeit und Proportionalität sowie Individualität der Berichterstattung.

Insbesondere der zuletzt genannte Aspekt bedarf einer zusätzlichen Erläuterung. So geht – soweit es sich nicht um Eigenprogrammierungen handelt – mit der automatisierten Berichterstellung über Softwarelösungen eine erhebliche Standardisierung einher[3]. Neben den sich hieraus ergebenden Vorteilen im Sinne automatisierter Daten- und Berichtsflüsse lässt sich jedoch gleichwohl die Frage ableiten, inwieweit diese Standardisierung einer ausreichenden Entscheidungsrelevanz entgegenstehen kann.

II. Im Spannungsfeld zwischen Software und IDV

So setzt die Aufbereitung von Entscheidungsinformationen neben den standardisiert berichteten Daten im Regelfall einige zusätzliche Kennzahlen und Informationen voraus. Auch die Vorausschau und qualitative, zukunftsgerichtete Bewertung ist hierbei ...


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