SREP-Ansätze in der Internen Revision



Michael Claaßen, Bereichsleiter, Interne Revision, Volksbank Marl-Recklinghausen eG.

I. Grundlagen

Erstmals wurde die SREP-Leitlinie am 19.12.2014 veröffentlicht. Es handelte sich seinerzeit um die „Leitlinien zu gemeinsamen Verfahren und Methoden für den aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess“. SREP ist dabei die Abkürzung für die Bezeichnung „Supervisory Review and Evaluation Process (SREP)“. Die Leitlinie konkretisiert die Ansicht der EBA im Hinblick auf angemessene Aufsichtspraktiken innerhalb des Europäischen Finanzaufsichtssystems oder stellt dar, welche Anforderungen an einzelne Prozesse gestellt werden (z. B. an eine Geschäftsmodellanalyse in den Instituten).

Im vierten Quartal 2017 wurde eine überarbeitete SREP-Leitlinie zur Konsultation gestellt. Die finalen Leitlinien wurden im Juli 2018 veröffentlicht. Die SREP-Leitlinie trägt nun den Namen „Guidelines on common procedures and methodologies for the supervisory review and evaluation process (SREP) and supervisory stresstesting“. Hierzu erschien eine finale deutsche Übersetzung mit dem Titel „Überarbeitete Leitlinien zu gemeinsamen Verfahren und Methoden für den aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (Supervisory Review and Evaluation Process, SREP) sowie für die aufsichtlichen Stresstests, zur Änderung der EBA/GL/2014/13 vom 19. Dezember 2014“. Deren Umfang beträgt 88 S. und referenziert auf die Änderungen gegenüber der Leitlinie aus dem Jahr 2014. Nur mit letzterem Dokument zusammen erschließt sich der gesamte Text. Die ...


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