Zahlungsdienstleister und ihre neue standardisierte Sprache



Neue Regelungen zur Entgelttransparenz des Zahlungskontengesetzes (ZKG) sollen Verbrauchern Überblick über Entgelte und Zahlungskontendienste vereinfachen.

Michaela Müller, Rechtsanwältin und Syndikusrechtsanwältin, Bereich Recht und Services, Landesbank Saar.

I. Historie

Im Juni 2016 trat mit der Einführung des Basiskontos der erste Teil des ZKG in Umsetzung der europäischen Zahlungskontenrichtlinie in Kraft. Kein Verbraucher sollte mehr wirtschaftlich oder sozial ausgegrenzt sein, weil er kein Zahlungskonto für alltägliche Zahlungen wie Lohn und Gehalt, Miete, Strom oder Internetgeschäfte vorweisen kann. Dieses Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen wie beispielsweise Bargeldein- und Bargeldauszahlungen, Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen ermöglicht seither allen Verbrauchern, die nicht bereits über ein anderweitiges Zahlungskonto verfügen, den Zugang zum Zahlungsverkehr.

Abbildung 1: Zwei Jahre Basiskonto

Im September 2016 folgte mit der Kontenwechselhilfe der zweite Teil der Umsetzung des ZKG. Die Zahlungsdienstleister (ZD) sind seither verpflichtet, den Kontenwechsel für Verbraucher (insbesondere auch ins europäische Ausland) zu unterstützen. Dies geschieht durch Austausch zwischen dem bisherigen (übertragenden) und dem neuen (empfangenden) ZD. Dadurch werden Daueraufträge, Lastschriftmandate und das Guthaben des bisherigen Zahlungskontos innerhalb sehr kurzer Fristen auf das neue Zahlungskonto übertragen. Rund 705.000 Mal wurde die Kontenwechselhilfe bisher in ...


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