Zunehmende Bedeutung der Internen Revision im Auslagerungsprozess



Chancen und Risiken aus Auslagerungen als Ausgangspunkt des Prüfungs- und Beratungsansatzes der Internen Revision.

Gisela Conrads, Bereichsleiterin Interne Revision, Münchener Hypothekenbank eG.

I. Bedeutung der Auslagerung in der Kreditwirtschaft

Die Finanzwirtschaft in Deutschland befindet sich seit Jahren in einer Struktur- und Ertragskrise. In Zeiten der zunehmenden Dynamik im Umfeld der Kreditinstitute, des steigenden Kostendrucks und den Aspekten des „Lean Management“ darf auch das Thema „Outsourcing“ – sprich die Auslagerung von Aktivitäten und Prozessen – nicht fehlen. Dieses Instrument, welches in der Industrie bereits vor über 100 Jahren zur Effizienzsteigerung eingeführt wurde, findet in der Finanzwelt erst seit ca. 20 Jahren verstärkten Einsatz. Neben IT-Aktivitäten wurden dabei auch standardisierte Kreditprozesse auf preiswertere – häufig nicht regulierte – Dienstleister verlagert[1]. Dies hat auch die Bankenaufsicht erkannt, die u. a. 2001 entsprechende Regularien erlassen hat, die seither weiter modifiziert wurden und die Interne Revision des auslagernden Instituts in die Pflicht nehmen. Da die Internen Revisionen in der Kreditwirtschaft darüber hinaus seit Jahren gefordert sind, sich stärker beratend und präventiv insbesondere bei als „wesentlich“ eingestuften Auslagerungen einzusetzen, bietet dieses früher eher stiefmütterlich behandelte Prüfungsgebiet viele (Beratungs-)Ansatzpunkte für die Interne Revision. Der nachfolgende Beitrag soll exemplarisch aufzeigen, ...


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